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Africa

2012-11-22

AFRIKA - Bischöfe Nordafrikas: „Die Region erlebt eine komplexe und schmerzliche Übergangszeit“

Mazara del Vallo (Fidesdienst) – „Die Übergangszeit gestaltet sich komplexer und schmerzlicher, als noch vor einem Jahr vorherzusehen war“, so Die Bischöfe der Regionalen Bischofskonferenz von Nordafrika (CERNA) am Ende ihrer Vollversammlung (di in Mazara del Vallo auf Sizilien stattfand, vgl. Fidesdienst vom 13/11/2012) zur Lage in Nordafrika, das sich ein Jahr nach de letzten Versammlung im November 2011 mit Herausforderungen „religiöser, politischer und sozio-ökonomischer Natur“ konfrontiert sieht. „Die Krise in unserem benachbarten Süden in Mali, der schwierige Wiederaufbau in Libyen, die Ungewissheit des Übergangsprozesses in Tunesien sind offensichtliche Zeichen“ der komplexen Situation in den Ländern dieser Region, heißt es im Schlusskommuniqué, das dem Fidesdienst vorliegt.
Zur kirchlichen Situation sagen die Bischöfe Nordafrikas: „Unsere Kirchen sind bescheiden und zerbrechlich, ganze christliche Gemeinden, die seit langem im Maghreb leben, und die rasche Mobilität der Mitglieder unserer Pfarreien führen dazu, dass wir immer mehr auf die Solidarität anderer Kirchen angewiesen sind und wir danken für die Großzügigkeit der Diözesen, die uns Fidei-Donum-Priester schicken und Kongregationen, insbesondere aus Afrika, die sich in unserer Region niederlassen“.
Der Veranstaltungsort Sizilien „im Herzen des Mittelmeers“ für die Versammlung der CERNA, „unterstreicht den Dialog der Kulturen, der Zivilisationen und der Religionen, an den drei Seiten des Mittelmeers“. Die Mittelmeervölker, so die Bischöfe, befassen sich mit problematischen Situationen, wie zum Beispiel der Krieg in Syrien, die Situation im Norden von Mali, der Extremismus einiger religiöser Gruppen, die die Zwangsmigration und die gegenseitige Angst begünstigen. Das gegenseitige Misstrauen könne durch „gegenseitiges alltägliches Kennenlernen, Dialog, Respekt, Zuhören, gegenseitige Annahme und gemeinsames Teilen“ überwunden werden. (LM) (Fidesdienst, 22/11/2012)

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