ASIEN/TAIWAN - Pastoralkongress: Eheliche Bräuche in indigenen Gemeinden und katholische Theologie

Mittwoch, 24 Oktober 2012

Taipeh (Fidesdienst) – „Eheliche Bräuche und katholische Pastoral“ lautet das Thema des 7. Pastoralkongresses für indigene Völker in Taiwan, der vom 7. bis 9. November in Taipeh tagen wird. Zu dem Kongress laden der Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Familienpastoral, Bischof J.B. Lee von Hsinchu, und der Vorsitzende der Kommission für das Apostolat unter den Ureinwohnern und Weihbischof von Hwa Lien, J.B. Tseng Chien-Tsi ein. In der Einladung zur Veranstaltung, die dem Fidesdienst vorliegt, heißt es: „in den vergangenen Jahren ist die Zahl der unehelichen Gemeinschaften, Scheidungen und Abtreibungen stetig gestiegen, so dass oft der Wert der Ehe und der Familie verleugnet wird, was zahlreiche soziale Probleme mit sich bringt. Das Thema unseres diesjährigen Treffens lautet deshalb ‚Eheliche Bräuche und katholische Pastoral’ und soll den kirchlichen Gesichtspunkt der Theologie der Ehe nach kirchlichem Recht veranschaulichen und die ehelichen Bräuche der indigenen Völker mit Bezug auf die Ehepastoral untersuchen. Vor allem möchten wir angemessene Antworten auf Konflikte und Widersprüche zwischen den ehelichen Bräuchen der Ureinwohner und dem Kirchenrecht geben.“
Nach Angaben des Innenministeriums lag die Zahl der Ureinwohner in Taiwan im Jahr 2010 bei 512.701. Die meisten Ureinwohner leben in den Diözesen Hwa Lien und Tai Dong. Die Ortskriche widmet den indigenen Völkern alljährlich einen Kongress und einen Tag des Gebets. Die Kommission für das Apostolat unter den Ureinwohnern der Regionalen Bischofskonferenz koordiniert die Pastoralarbeit der Kommissionen und Ausschüsse in Diözesen und Pfarreien und fördert deren Zusammenarbeit. (NZ) (Fidesdienst, 24/10/2012)


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