ASIEN/HONGKONG - Don-Bosco-Schwestern feiern 140jähriges Gründungsjubiläum: im Mittelpunkt stehen Freude, Dankbarkeit sowie Liebe und Treue zu Gott

Montag, 20 August 2012

Hongkong (Fidesdienst) – „Wir feiern diesen Anlass mit großer Freude und Dankbarkeit und in der Liebe und Treue zu Gott, unserem Herrn“, so Schwester Yvonne Reungoat, Generalobere der Don-Bosco-Schwestern in Hongkong, anlässlich des 140jährigen Gründungsjubiläums des Frauenordens, das die Schwestern in Hongkong in Gemeinschaft mit ihren Mitschwestern in aller Welt begehen. Wie das in chinesischer Sprache erscheinende Mitteilungsblatt der Diözese „Kong Ko Bao“ berichtet, nahmen an den Feiern, zusammen mit 34 Ordensschwestern und einer Novizin auch die Generaloberin der chinesischen Ordensprovinz der Don-Bosco-Schwestern, Schwester Liu, sowie der neu gewählte Obere der chinesischen Ordensprovinz der Salesianer von Don Bosco, P. Lanfranco Fedrigotti (sdb), teil.
Am 5. August 1872 verwirklichten die beiden Heiligen Don Bosco und Maria Domenica Mazzarello, ihren Traum, sich in den Dienst junger Menschen zu stellen und gründeten den Orden der Mariahilfschwestern (FMA, Töchter Mariae Hilfe der Christen). Wie der Orden auf seinen Internetseiten bekannt gibt, gab es im Dezember 2011 insgesamt 13.653 Mariahilfschwestern in 1.436 Ordensgemeinschaften in 94 Ländern auf allen fünf Kontinenten.
Die Don-Bosco-Schwestern kamen 1922 erstmals nach Kontinentalchina. Die ersten jungen Chinesinnen legten 1935 die Gelübde bei den Mariahilfschwestern ab. Seit 1945 waren die Ordensschwestern auch in Macao tätig. 1946 wurde offiziell die chinesische Ordensprovinz der Töchter Mariae Hilfe der Christen gegründet. Damals gab es in China bereits 26 Schwestern in fünf Ordensgemeinschaften. Zwischen 1952 und 1954 zogen die Ordensschwestern infolge der politischen Entwicklung nach Hongkong, Taiwan und Macao um. Heute sind die Schwestern in Schulen, Bildungszentren, Frauen- und Familienhäusern und in anderen Einrichtungen tätig und engagieren sich für die Erstevangelisierung, die Betreuung von Armen und die Förderung der Frauen. Dabei arbeiten sie mit zahlreichen Laien, freiwilligen Helfern und engagierten Jugendlichen zusammen. (NZ) (Fidesdienst, 20/08/2012)


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