AMERIKA/USA - Zweiwöchige Kampagne für Religionsfreiheit: „Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses für jeden Menschen grundlegende Recht mit Füssen getreten wird“

Freitag, 22 Juni 2012

Washington (Fidesdienst) – Vom 21. Juni bis zum 4. Juli findet in den Vereinigten Staaten eine von den katholischen Bischöfen des Landes auf den Weg gebrachte Kampagne für Religionsfreiheit statt. „Unsere Kampagne endet am Tag der Unabhängigkeit. Bis dahin werden wir uns dem besonderen Gebet, dem Studium, der Katechese und verschiedenen öffentlichen Initiativen widmen, die auf unser christliches Erbe in Amerika aufmerksam machen“, heißt es in einer Verlautbarung der US-amerikanischen Bischofskonferenz. „Diözesen und Pfarreien im ganzen Land veranstalten besondere Programme, die unsere Kampagne für Religionsfreiheit begleiten“. Die Kampagne wird mit einem Gottesdienst im Nationalheiligtum in Washington zu Ende gehen.
„Als Katholiken sind wir berufen, unseren Glauben im Alltag zu leben“, heißt es auf den Plakaten zur Kampagne, die im ganzen Land aufgehängt wurden. Im Zeichen der Nächstenliebe pflegen wir Kranke und geben Hungernden zu essen. Wir kümmern uns um Arme uns schützen das Leben. Im öffentlichen Leben lassen wir uns von unseren Werten leisten. Überall versuchen wir das umzusetzen, was unser Glaube lehrt. Doch in ganz Amerika ist unserer Recht darauf, unseren Glauben frei zu leben gefährdet, weil die Regierung katholische Einrichtungen dazu zwingt Dienstleistungen anzubieten, die unserer Lehre widersprechen und verschiedene Staaten unsere Hilfswerke daran hindern, bedürftigen Menschen zu helfen“.
„Diese Rechte sind für jeden Menschen von grundlegender Bedeutung. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie mit Füßen getreten werden. Wir dürfen nicht schweigen.“ (CE) (Fidesdienst, 22/06/2012)


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