AMERIKA/EL SALVADOR - El Salvador gedenkt des vor 32 Jahren ermordeten Erzbischofs Romero

Dienstag, 20 März 2012

San Salvador (Fidesdienst) – Erstmals werden die Feiern zum Todestag von Erzbischof Oscar Arnulfo Romero nicht in der Kathedrale in San Salvador stattfinden können, die seit nunmehr über zwei Monaten von den Kriegsveteranen besetzt ist (vgl. Fidesdienst vom 16/01/2012). Ein Vertreter der Stiftung Romero, Prälat Ricardo Urioste, machte sein Bedauern darüber deutlich, dass der 32. Todestag des ermordeten Erzbischofs nicht dort stattfinden können, wo seine sterblichen Überreste ruhen.
Wie Odin Martinez von der Stiftung Romero mitteilt, wurden die Gedenkfeiern bereits am gestrigen 19. März mit einer Fotoausstellung zum Leben von Erzbischof Romero eröffnet. Am eigentlichen Todestag, dem 24. März, an dem der Erzbischof vor 32 ermordet wurde, während er in einer kleinen Kapelle im Nordosten der Hauptstadt einen Gottesdienst zelebrierte, die Hauptfeiern auf der Plaza „Divino Salvador del Mundo“ stattfindetn wird. Im Anschluss an die Feiern werden die Gläubigen an einer Prozession zur Kirche „El Rosario“ teilnehmen werden, wo der Weihbischof von San Salvador, Gregorio Rosa Chavez einem Gottesdienst vorstehen wird, bei dem etwa zwei Dutzend zum Teil aus dem Ausland angereiste Priester konzelebrieren. Am Abend wird mit einem Konzert, an dem verschiedener Gruppen teilnehmen, eine Gebetswache beginnen.
In El Salvador ist der 24. März ein staatlicher Feiertag zur Erinnerung an Erzbischof Oscar Arnulfo Romero Galdamez (vgl. Fidesdiesnt vom 12/03/2010) und die Vollversammlung der Vereinten Nationen begeht den 24. März als „Welttag des Rechts auf Wahrheit bei Menschenrechtsverstößen und für die Würde der Opfer“. (CE) (Fidesdienst, 20/03/2012)


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