AMERIKA/KUBA - Bischöfe laden „das ganze kubanische Volk“ zur Vorbereitung auf den Papstbesuch ein

Freitag, 2 März 2012

Havanna (Fidesdienst) – „Die Bischöfe Kubas möchten das ganze Volk dazu einladen, Papst Benedikt XVI. mit Liebe und Begeisterung zu empfangen“, heißt es in einem Schreiben der Kubanischen Bischofskonferenz vom 1. März. „Es sind nur noch 25 Tage bis der Papst hier auf Kuba unter uns sein wird. Und es ist besonders interessant, dass das Schreiben der Bischöfe sich nicht nur an die kubanischen Katholiken sondern an das ganze kubanische Volk wendet“, so der Sekretär der Bischofskonferenz, Pfarrer José Felix Perez, bei der Präsentation des Schreibens.
In dem Brief, der dem Fidesdienst vorliegt, heißt es wörtlich: „Der Papst kommt als Pilger der Nächstenliebe in unser Land. Wie wir wissen, ist auch die Schutzpatronin der Kubaner, die Mutter Christi, nach der Nächstenliebe benannt und mit diesem Namen hat sie unser Volk in allen Phasen seiner Geschichte während der vergangenen 400 begleitet und beschützt. Von besonderer Bedeutung ist auch, dass der Papst Kuba im Jubiläumsjahr der Gottesmutter besucht, auf das wir uns drei Jahre lang in den Gemeinden im ganzen Land vorbereitet haben“.
Alle Gläubigen des Landes laden die Bischöfe zu einer spezifischen dreitägigen Vorbereitung ein: „Alle Gläubige bitten wir, sich während der Woche vor der Ankunft des Papstes, an drei Tagen im Zeichen des Gebets und der Mission auf den Besuch vorzubereiten. Das Jubiläumsjahr 2012 ist der Danksagung für das Geschenk der Madonna del Cobre gewidmet und wir wollen mit viel christlicher Liebe eine Wallfahrt zum Heiligtum der Gottesmutter veranstalten, bei der wir Gelegenheit haben werden, über die Lehren nachzudenken, die Der Papst uns hinterlassen wird, damit wir die christlichen Wurzeln unseres Landes festigen.“
In ihrem Schreiben laden die Bischöfe die Gläubigen auch ausdrücklich zur Teilnahme an den beiden Papstgottesdiensten auf der Plaza Antonio Maceo (26. März) und auf der Plaza José Parti (28. März) in Havanna ein. (CE) (Fidesdienst, 02/03/2012)


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