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Africa

2011-08-27

AFRIKA/MOSAMBIK - Das Jahr des Gedenkens der Comboni Missionare geht mit einer Feier zum 20. Jahrestag des Mords an Bruder Alfredo Fiorini zu Ende

Maputo (Fidesdienst) – Der 20. Jahrestag des Mordes an Bruder Alfredo Fiorini, Comboni Missionar und Arzt, fand am 24. August 2012 statt und war für die in Mosambik tätigen Comboni Missionare Anlass, ein Jahr des besonderen Gebets auf den Weg zu bringen. Dies teilt der Informationsdienst der Comboni Missionare „Comboni press“ mit. In einem Brief mit dem Titel „Jahr des Gedenkens: Comboni Missionare in Mosambik“ schreibt der Provinzial, P. José Luis Rodriguez Lopez: „Wir möchten dies zum Anlass nehmen, den Missionsgeist zu konsolidieren und das historische und charismatische Gedenken unserer Provinz Kontinuität zu verleihen und es als Mittel der Animation und der Bildung zu nutzen… Aus diesem Grund möchten wir ein Jahr des Gebets und der Gemeinschaft in unserer Provinz auf den Weg bringen, in dem wir uns an die historischen Ereignisse unserer missionarischen Präsenz in Mosambik erinnern“. Der Provinzial betont in diesem Zusammenhang auch: „Mit jedem Moment, den wir in der Mission verbringen, zeichnen wir auch unseren Weg in der Geschichte. Natürlich wird diese Erfahrung uns gedanklich aber insbesondere auch in unserem Herzen in Erinnerung bleiben… Wir müssen die Gemeinschaft in unserer Provinz stärken und zwar anhand der Ereignisse die Arbeit bei unserer missionarischen Präsenz in der Kirche Mosambiks von Anfang an gekennzeichnet haben.“
Mit Bezug auf die verschiedenen Initiativen zur Gestaltung des Jahres des Gedenkens (monatliche eucharistische Anbetung, Beten eines eigens aus diesem Anlass verfassten Gebets, Veröffentlichung eines Buches zur Geschichte der Comboni Missionare im Land, Veranstaltung einer Provinzversammlung zur Analyse der gegenwärtigen Lage in Mosambik, …) erinnert P. José Luis Rodriguez Lopez daran, dass „Mosambik durch das Blutvergießen vieler Märtyrer, Priester, Ordensleute und Laien“ gekennzeichnet ist, weshalb das Jahr des Gedenkens mit einer Feier am Ort des Martyriums von Bruder Alfredo Fiorini zu Ende gehen soll.
In einem Artikel des Fidesdienstes vom 29. August 1992 heißt es: „der Arzt und Comboni Missionar, Bruder Alfredo Fiorini wurde am 24. August gegen Mittag von Schüssen aus einem Maschinengewehr getötet. Er befand sich auf dem Rückweg zur Mission Namapa, wo er das Krankenhaus leitete. Während er auf der Straße von Nacala nach Carapira in der Gemeinde Miravalle (Verwaltungsdistrikt Monapo, Provinz Nampula) unterwegs war, wurde auf das Fahrzeug, in dem er sich befand, ause einem Maschinengewehr geschossen. Bruder Alfredo war seit zwei Jahren in Mosambik tätig, wo er nicht nur als Arzt arbeitete, sondern als Missionar auch für alles andere zuständig war und sich vor allem um Hungernde und Kranke kümmerte und sich für die Entwicklung der Einheimischen einsetzte“. (SL) (Fidesdienst, 27/08/2011)

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