AFRIKA/BURUNDI - Katholische Kirche in Burundi feiert das 50jährige Jubiläum des Wallfahrtsortes Mugera und gedenkt der Weihe des Landes an die Jungfrau Maria vor 50 Jahren

Mittwoch, 17 August 2011

Bujumbura (Fidesdienst) – Das Fest Mariä Himmelfahrt war in Burundi auch Anlass zur Feier des 50jähirgen Jubiläums des Marienwallfahrtsortes Mugera in der Erzdiözese Gitega.
Wie der Generalsekretär der Burundischen Bischofskonferenz, Pfarrer Lambert Nicirteretse, dem Fidesdienst mitteilt nahmen an den Feiern alle Bischöfe des Landes, der Sekretär des Apostolischen Nuntius in Burundi, sowie hunderte Priester und Ordensleute und tausende Gläubige aus ganz Burundi teil. Die Regierung des Landes war durch den zweiten stellvertretenden Präsidenten des Landes vertreten.
Tausende Gläubige aus allen Teilen des Landes hatten an einer Wallfahrt nach Mugera teilgenommen. Die meisten nahmen bereits an der Gebetswache teil, in deren Rahmen viele auch die Möglichkeit zur Beichte nutzten.
Der feierliche Jubiläumsgottesdienst mit Erzbischof Simon Ntamwana von Gitega fand am 25. August um 10.00 Uhr statt.
In seiner Predigt erinnerte der Vorsitzende der Burundischen Bischofskonferenz, Bischof Gervais Banshimiyubusa von Ngozi, an die Rolle der Gottesmutter für das persönliche Heil der Glaubenden. Wer bei ihr Schutz suche finde den Frieden, der von ihrem Sohn, Jesus Christus, kommt.
Bischof Banshimiyubusa erinnerte auch daran, dass die Kirche im Rahmen der Jubiläumsfeiern des Wallfahrtsortes Mugera auch der Weihe Burundis an die Jungfrau Maria mit dem Titel Friedenskönigin im Jahr 1961 gedenke. Damals habe sich das Land auf die Unabhängigkeit vorbereitet und der Wandel des politischen Systems sei für die Einwohner des Landes mit gewissen Ängsten verbunden gewesen. Um zu verhindern, dass sich im Land Gewalt verbreitete, luden die Bischöfe in einem Hirtenbrief vom 3. Juni 1961 alle Gläubigen für den 15. August 1961 in das Marienheiligtum auf dem Berg Mugera ein, wo Burundi der Mutter Gottes mit dem Titel der Friedenskönigin geweiht wurde.
Seither ist Mugera der größte Marienwallfahrtsort in Burundi. Jedes Jahr nehmen tausende Gläubige an Wallfahrten zu dem Marienheiligtum teil, wo viele durch die Fürsprache der Jungfrau Maria die göttliche Gnade erfahren durften.
Zu Beginn des Gottesdienstes wurde eine Grußbotschaft des Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Erzbischof Fernando Filoni, verlesen, der die Weihe Burundis an die Jungfrau Maria als Ausdruck des wachsenden Glaubens der Kirche in Burundi bezeichnet. Die burundische Kirche bringe damit auch den Wunsch nach dem Schutz der himmlischen Mutter zum Ausdruck, damit sie von Ihr zu deren Sohn, Jesus Christus geführt werde. Das Jubiläumsjahr wird am 15. August 2012 zu Ende gehen. (LM) (Fidesdienst, 17/08/2011)


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