AFRIKA/SENEGAL - Bischof Jacques Sarr gestorben: Er setzte sich vor allem für die Eigenständigkeit der Kirche und für den interreligiösen Dialog ein

Freitag, 21 Januar 2011

Thiès (Fidiesdienst) – Am vergangenen Dienstag verstarb Bischof Jacques Sarr verstarb nach kurzer und schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren in einer senegalesischen Klinik. Dies teilt die missio München in einer Verlautbarung mit, die dem Fidesdienst vorliegt. Missio trauert nach dem Tod von Monseigneur Jacques Sarr, Bischof der senegalesischen Diözese Thiès, um einen langjährigen Partner: „Wir verlieren mit Bischof Jacques Sarr einen zuverlässigen und sehr liebevollen Partner“, sagte missio-München Präsident Pater Eric Englert osa.
24 Jahre lang war Jacques Sarr Bischof der Diözese Thiès im Osten der senegalesischen Hauptstadt Dakar und sollte als Partnerbischof der Erzdiösese Bamberg im Zentrum der diesjährigen Kampagne zum Monat der Weltmission stehen. Diese Aufgabe sei ihm „eine Ehre, aber auch eine Last“, sagte der Bischof vor wenigen Monaten beim Besuch einer missio Mitarbeiterin in seiner Diözese.
Msgr. Jacques Sarr setzte sich bei seiner Arbeit nach Kräften für die Eigenständigkeit der Kirche und für den interreligiösen Dialog ein. Gemeinsam mit missio realisierte er zum Beispiel den Bau einer Kirche in der Pfarrei St. Francois Xavier de Pout, startete ein Bildungsprogramm für Priester, Ordensleute und Laien in seiner Diözese und brachte ein Pfarrhaus für die Pfarrei Peykouck auf den Weg.
Die Probleme der Kirche fand der Bischof im Übrigen nicht weit entfernt von irdischen Sorgen: „Die Herausforderungen für die Kirche sind die gleichen Herausforderungen wie für die Gesellschaft.“ (MS) (Fidesdienst, 21/11/2011)


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