OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Kirche will Jugendliche vor den Gefahren der Drogenabhängigkeit schützen

Freitag, 10 September 2010

Vanimo (Fidesdienst) – „Die katholische Kirche in Papua Neuguinea setzt sich an vorderster Front für die Aufklärung von Jugendlichen über die Gefahren der Drogenabhängigkeit. Dabei werden Bildungs- und Präventionsprogramme durchgeführt. Und kirchliche Einrichtungen kümmern sich auch um Jugendliche, die bereits drogenabhängig sind“, so der seit 1997 in Vanimo tätige italienische Missionar Saveri Taffari zum Fidesdienst.
Schon bald soll eine erste Therapieeinrichtung für Drogenabhängige entstehen, für die die Diözese ein 40 Hektar großes Grundstück zur Verfügung stellt. „Damit will die Kirche zeigen, wie sehr ihr junge Menschen am Herzen liegen, indem sie sich mit den Herausforderungen auseinandersetzt, mit denen sich die jungen Menschen in der heutigen Zeit konfrontiert sehen“, so der Missionar weiter.
„Das Drogen- und Alkoholproblem und damit auch Aids ist weit verbreitet und dies bereitet auch der Regierung Sorgen, weil es dabei auch um die Folgen für die Gesundheit und die Erwerbsfähigkeit der Bürger geht. Bei der Drogenbekämpfung arbeiten Caritas und Regierung zusammen, wenn auch nicht immer mit denselben Methoden. Auch die Diözese engagiert sich seit jeher an vorderster Front und wird dies auch in Zukunft tun“, betont der Missionar.
Zur Bekämpfung von Drogenabhängigkeit und Kriminalität wird vor allem auch in die Bildung investiert und in diesem Bereich ist die Kirche besonders präsent: „Vor Kurzem“, so der Missionar weiter, hat der Bischöfe von Vanimo den Bau einer Abteilung für Mädchen an der Don Bosco High School auf den Weg gebracht. Die Pläne dazu entstanden bereits vor 15 Jahren, als die Sektion für männliche Schüler eingerichtet wurde und sollen nun, so Gott es will, konkret werden. In den vergangenen Jahren wurden in keiner Diözese so viele katholische Schulen gegründet, wie in Vanimo! Hunderte Mädchen werden damit eine weiterführende Bildung erhalten: auf diese Weise spüren junge Menschen, dass man sich um sie kümmert. Sie fühlen sich nicht mehr sich selbst überlassen und schlagen den richtigen Weg bei der Berufswahl ein und damit entsteht auch ein Verantwortungsgefühl“, so der Missionar abschließend zur Jugendarbeit der katholischen Kirche. (PA) (Fidesdienst, 10/09/2010)


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