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America

2009-03-12

AMERIKA/PUERTO RICO - Der Bischof von Ponce fordert die katholischen Jugendlichen „die dazu berufen sind, mutige Zeugen des Lebens zu sein“ zur Teilnahme am Tag für das Leben am 25. März auf

Ponce (Fidesdienst ) – “Ich rechne mit der Präsenz der katholischen Jugend, die dazu berufen ist, ein mutiges Zeugnis für das Leben zu geben” erklärt Msgr. Félix Lázaro, Bischof von Ponce, in einer Mitteilung, die an alle Pfarreien, an die apostolischen Bewegungen, an die Päpstliche Universität und an die Oberaufsicht der katholischen Schulen geschickt wurde, um alle aufzufordern, am Tag für das Leben teilzunehmen. Für den kommenden 25. März, dem Fest Maria Verkündigung, den „Tag, an dem des göttliche Wort unsere menschliche Natur annahm“ hat die Bischofskonferenz von Puerto Rico nämlich einen Tag zu Gunsten des Lebens angesagt.
Die Gründe, die die Diözese zu dieser Entscheidung bewegt haben, sind im Schreiben des Bischofs selbst aufgeführt. Msgr. Félix Lázaro erklärt, dass die Idee entstanden ist, nachdem man „die Gefahr erkannt hat, in der sich heute die Ehe und die christliche Familie - beide göttlichen Ursprungs - befinden“, „die wachsende Verbreitung der Abtreibung und Rechte, die nicht objektiv auf die menschliche Natur gegründet sind, sondern nur Frucht menschlicher und unmenschlicher Gesetze sind, die der Frau das Recht zugestehen, ihr eigenes ungeborenes Kind zu töten“ und die Tatsache, dass eine so wichtige Realität wie das menschlichen Leben auf dem Spiel steht.
Der Bischof hat deshalb verschiedene Institutionen aufgefordert, besonders die Jugendlichen einzuladen, damit sie „auf eine ihrer Aktivitäten verzichten“ und stattdessen an dem Ereignis teilnehmen, das von ein bis zwei Uhr mittags vor der Kathedrale von Ponce stattfinden wird, zu Gunsten und zur Verteidigung des Lebens und des Rechtes der Ungeborenen, auf die Welt zu kommen. „Das Leben steht auf den Spiel – so weiter der Bischof – und wir können nicht erlauben, dass die Wunde der Abtreibung weitere unschuldige Leben tötet. Es ist an der Zeit, der Ungerechtigkeit Einhalt zu gebieten und als menschliche Wesen und Personen, die Liebe und Frieden predigen, stimmen wir ein Lied auf das Leben an und sagen: nie wieder Abtreibung.“ Der Bischof beendet sein Schreiben indem er daran erinnert, dass „ alle Bemühungen im Himmelreich belohnt und unsere Namen im Buch des Lebens eingetragen werden.“ (RG) (Fidesdienst 12/3/2009, Zeilen 27, Worte 366)

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