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Europa

2004-06-21

EUROPA/ITALIEN - „Engel in der Wüste“: Fotoausstellung im Rahmen einer Spendenaktion soll zur Finanzierung eines Kultur- und Bildungszentrums für 80.000 Menschen, darunter 58% arme Kinder und Jugendliche, in der peruanischen Diözese Carabayllo beitragen.

Rom (Fidesdienst) - „Engel in der Wüste“ lautet das Thema einer Fotoausstellung, die Bilder aus dem Leben von Menschen in einem der ärmsten Viertel am Stadtrand der peruanischen Hauptstadt Lima zeigt. Diese Ausstellung ist Teil einer Solidaritätsaktion, in deren Rahmen finanzielle Mittel für den Bau eines Kultur- und Bildungszentrums für 80.000 Menschen, davon über die Hälfte Kinder und Jugendliche, gesammelt werden sollen.
In einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, informiert der peruanische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Alberto Montagne Vidal, über die Initiative seiner Botschaft, die unter der Schirmherrschaft der Stadt Rom, der Päpstlichen Lateran-Universität, dem Diakonat Rom, der Diözese Carabayllo und der Abteilung für Soziales des staatlichen italienischen Fernsehsenders RAI stattfindet. Die Ausstellung wird vom 23. Juni bis. 9. Juli 2004 in den Räumlichkeiten der Lateran-Universität in Rom zu sehen sein.
Die Bilder des Fotographen Alessandro Iasevoli zeigen mit welchem Erfindungsreichtum und mit wie viel Begeisterung die Menschen am Stadtrand von Lima, der auch als „Cono Norte“ bekannt ist, die Schwierigkeiten des Alltags bewältigen. Das Stadtviertel „Cono Norte“ gehört mit seinen auf dem Sand der Pazifikküste errichteten Barackensiedlungen zu den ärmsten Stadtteilen der peruanischen Hauptstadt. Die Fotoausstellung zeigt auch eine Gruppe von Ordensleuten und Laien, die Freude, Leid und Probleme mit diesen Menschen teilen, bei der Arbeit.
„Die Ausstellung“, so der peruanische Botschafter, „ist Teil einer sechsmonatigen Spendenaktion, in deren Mittelpunkt das photographische Projekt von Alessandro Iasevoli steht. Mit den gesammelten Spendengeldern soll ein „Kultur- und Bildungszentrum“ entstehen, das auch Teil einer geplanten Reihe von Volksbüchereien werden soll. Das Zentrum wird von rund 80.000 Menschen genutzt werden können, von denen es sich bei rund 58% um Kinder- und Jugendliche aus Oropeza Chonta im Verwaltungsdistrikt Puenta Piedra (Diözese Carabayllo) im Stadtteil Cono Norte der peruanischen Landeshauptstadt Lima handelt“. Der peruanische Botschafter beim Heiligen Stuhl ist sich sicher, dass „diese Fotos, die eine tiefe und freudige Religiosität zum Ausdruck bringen, die italienischen Bürger nicht gleichgültig bleiben lassen und dies in konkreten Gesten der Solidarität mit den armen Kindern in Cono Norte und mit der peruanischen Kirche zum Ausdruck kommen wird“. (RZ) (Fidesdienst, 21/6/2004 - 32 Zeilen, 368 Worte)
Fotoausstellung 23/06/2004 bis 09/07/2004 vom montag bis freitag (9.00 - 18.30) - sam. (9.00 -12.30)

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