Peking (Agenzia Fides) – „Laufen Für den Herrn“ – auf dem Weg der Verkündigung des Evangeliums und des Zeugnisses des Glaubens. Dies ist das Motto der zweiten Auflage des „Synodalen Halbmarathons“ mit dem Titel „Pegasus“, der vom Erzbistum Peking organisiert und am Freitag, dem 10. Juli, in der Nähe des diözesanen Philosophisch-Theologischen Seminars im Anschluss an die jährliche Exerzitien der Priester ausgetragen wurde. Laut den Webseiten des Bistums und des Seminars nahmen rund dreißig Diözesanpriester an der Initiative von Bischof Joseph Li Shan teil, die von seinem Koadjutor, Bischof Matthew Zhen Xuebin (selbst ein langjähriger Marathonläufer), organisiert wurde.
Das erklärte Ziel der Initiative war es, die priesterliche Gemeinschaft und Brüderlichkeit durch sportliche Betätigung zu stärken und der pastoralen und missionarischen Arbeit neue Impulse zu verleihen. Das körperliche und geistige Wohlbefinden sowie die ganzheitliche Entwicklung der Priester stehen im Mittelpunkt des Anliegens des Bistums.
Vom 7. bis 10. Juli fanden im Priesterseminar die jährlichen Exerzitien für Priester unter der Leitung von Bischof Li Shan statt. Während der Meditationen rief der Bischof von Peking alle Priester dazu auf, ihrer priesterlichen Berufung treu zu bleiben und ihre missionarische Arbeit bei der Verkündigung des Evangeliums fortzusetzen. Mehrere Diözesanpriester und Ausbilder von Priesterseminaren leiteten die Exerzitien, in deren Mittelpunkt Lesungen aus der Heiligen Schrift standen und die darauf abzielten, den apostolischen Eifer und die Dankbarkeit für die Berufung zum Priestertum neu zu entfachen.
Im Rahmen der Exerzitien wurden die Priester auch eingeladen, „nach den eigenen Fähigkeiten“ am Halbmarathon teilzunehmen. Dabei wurde die Bedeutung der Erhaltung der körperlichen Fitness betont und die Gemeinschaft und Teilnahme anstelle des Wettbewerbs hervorgehoben.
Die Teilnehmer nahmen das Rennen unterdessen sehr ernst: Die schnellste Zeit lag bei einer Stunde und 42 Minuten. Vor dem Start nahmen alle Teilnehmer an einem gemeinsamen Gebet und einem sportlichen Aufwärmprogramm teil. Entlang der Strecke befanden sich Verpflegungsstände und Sanitätsstationen, um angesichts der großen Hitze in Peking in dieser Jahreszeit einen sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Siegerehrung fand direkt im Anschluss an den Wettkampf statt.
(NZ) (Fides 13/07/2026)