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Am Ende des zweiten Jahrtausends ist die Kirche erneut zur Märtyrerkirche
geworden. Die Verfolgung von Gläubigen - Priestern, Ordensleuten
und Laien - hat in verschiedenen Teilen der Welt eine reiche Saat
von Märtyrern bewirkt. Das Zeugnis für Christus bis
hin zum Blutvergießen ist zum gemeinsamen Erbe von Katholiken,
Orthodoxen, Anglikanern und Protestanten geworden
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In unserem Jahrhundert sind die Märtyrer zurückgekehrt,
häufig unbekannt, gleichsam "unbekannte Soldaten"
der großen Sache Gottes. Soweit al möglich dürfen
ihre Zeugnisse in der Kirche nicht verloren gehen.
Es muß
von den Ortskirchen alles unternommen werden, um durch das Anlegen
der notwendigen Dokumentation nicht die Erinnerung zu verlieren
an diejenigen, die das Martyrium erlitten haben. Dies sollte auch
einen ökumenisch beredten Zug haben. Der Ökumenismus der
Heiligen, der Märtyrer, ist vielleicht am überzeugendsten."
(TMA 37) |