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Für unsere Kleinsten
VIELE UNBEKANNTE SOLDATEN DER GROSSEN SACHE GOTTES
Wir sind von Zeugen umgeben. Vor Gott und dem Opferlamm mit der Gnade des Heiligen Geistes gedenken wir in der Kirche und für die Welt der Zeugen des Glaubens des 20. Jahrhunderts, so vieler unbekannter Soldaten der großen Sache des Evangeliums. Dankbar und voller Hoffnung und mit einem Herzen, das erinnert und vergibt, hören wir die "acta et passa" unserer Brüder und Schwestern im Glauben, ihre Gesten der Liebe und ihr Leid.

Sie kommen aus allen Ländern und aus allen Völkern, es handelt sich um Gläubige aus allen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften. Sie vertreten alle Altersgruppen und alle Formen der Berufung. Wir hören und vergeben. Damit ihr mutiges Zeugnis vom Glauben und von der Liebe nicht aus unserem Gedächtnis gelöscht wird.
(Gedenkfeier für die Märtyrer des 20. Jahrhunderts)

DAS MARTYROLOGIUM DER KIRCHE IM JAHR 2001
Aus dem Apostolischen Schreiben von Johannes Paul II. "Tertio Millennio Adveniente"

Am Ende des zweiten Jahrtausends ist die Kirche erneut zur Märtyrerkirche geworden. Die Verfolgung von Gläubigen - Priestern, Ordensleuten und Laien - hat in verschiedenen Teilen der Welt eine reiche Saat von Märtyrern bewirkt. Das Zeugnis für Christus bis hin zum Blutvergießen ist zum gemeinsamen Erbe von Katholiken, Orthodoxen, Anglikanern und Protestanten geworden …

In unserem Jahrhundert sind die Märtyrer zurückgekehrt, häufig unbekannt, gleichsam "unbekannte Soldaten" der großen Sache Gottes. Soweit al möglich dürfen ihre Zeugnisse in der Kirche nicht verloren gehen. … Es muß von den Ortskirchen alles unternommen werden, um durch das Anlegen der notwendigen Dokumentation nicht die Erinnerung zu verlieren an diejenigen, die das Martyrium erlitten haben. Dies sollte auch einen ökumenisch beredten Zug haben. Der Ökumenismus der Heiligen, der Märtyrer, ist vielleicht am überzeugendsten." (TMA 37)
 
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