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AMERIKA/VEREINIGTE STAATEN - UNO-BERICHT: WENIGER ALS DIE HÄLFTE DER BENÖTIGTEN MITTEL ZUR AIDSBEKÄMPFUNG STEHEN ZUR VERFÜGUNG

New York (Fidesdienst) – Regierungen und Forschungszentren auf der ganzen Welt haben die für Behandlung von AIDS zur Verfügung stehenden Mittel gekürzt und investieren zunehmend in die Entwicklung eines Impfstoffs und andere vorbeugende Maßnahmen. Dies geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor, der bei einem jüngst zu Ende gegangenen UNAIDS-Kongress in Genf vorgestellt wurde. Wie aus dem Papier hervorgeht stehen weniger als die Hälfte der benötigten Mittel zur Aidsbekämpfung zur Verfügung. Allein für das Jahr 2005 währen mindestens 10,5 Milliarden Dollar notwendig um ein wirksames Vorgehen gegen die Krankheit sicherzustellen, tatsächlich stehen weltweit jedoch nur rund 4,7 Milliarden Dollar zur Verfügung, die vor allem für die Aidsbekämpfung in den Entwicklungsländern vorgesehen sind. Davon stehen rund 1,6 Milliarden Dollar für internationale bilaterale Hilfen zur Verfügung, eine weitere Milliarde ist für einen multilateralen globalen Fond vorgesehen und 1 Milliarde soll die Kosten der von den Regierungen in den von AIDS betroffenen Gebieten durchgeführten Programmen decken und eine weitere Milliarde soll für interne Kosten in diesen Ländern bereitgestellt werden. Obschon Ab 2005 jährlich 1,2 Milliarden Dollar mehr zur Verfügung stehen sollen, würden mindestens 5 Milliarden mehr benötigt werden, heißt es in dem Dokument. Vereinigte Staaten und Europa werden die Fonds zur Bekämpfung von Aids zwar aufstocken, doch die Ausgaben der Regierungen, der internationalen Organisationen und der Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sind in den Jahren von 1996 bis 2002 um das neunfache angestiegen. Im Jahr 2007 werden voraussichtlich mindestens 15 Milliarden Dollar für eine wirksame Bekämpfung der Krankheit benötigt werden.

(AP) (Fidesdienst, 26/6/2003 – 24 Zeilen, 264 Worte)

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