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Bagdad (Fidesdienst) - Es sind Tage des Leidens, denn wir tragen
ein großes und schweres Kreuz, doch es sind auch Tage der
Freude und des Lobs", so beschreibt der syrische Priester
Nizar Semaan aus der Diözese Ninive das Osterfest der irakischen
Christen nach dem Fall des Regimes. "Wir können wirklich
sagen, dass die Iraker den Schritt vom Karfreitag des Leidens
Christi zum Ostersonntag der Auferstehung geschafft haben. Doch
damit sie sich wirklich an der Auferstehung freuen können,
brauchen die Iraker unsere Hilfe und unseren Beistand. Mit meiner
Bitte um Hilfe wende ich mich an alle, Amerikaner und Iraker,
die den Aufbau eines neuen Irak vorbereiten: man darf nicht vergessen,
dass das Land über große menschliche Ressourcen verfügt,
auf die man sich beim Aufbau eines neuen Landes stützen kann.
Ich möchte in diesem Zusammenhang auch an die christliche
Minderheit erinnern, die das Kernstück einer wahren Demokratie
und eines endgültig befriedeten Landes sein könnte.
Dies behaupte ich aus verschiedenen Gründen: die meisten
junge Christen (25-45 Jahre) sind akademisch ausgebildete Fachkräfte;
sie leben ihren christlichen Glauben sehr intensiv und dieser
Glaube birgt die Werte der Demokratie und des Friedens".
"Die Demokratie ist ein unverzichtbares Element, wenn man
das Verbleiben der Christen im Irak garantieren will", fügt
Pater Nizar hinzu. "Die irakischen Christen lieben ihre Heimat
sehr. Auch diejenigen, die das Land verlassen haben, würden
gerne bald möglichst in das Land ihrer Väter zurückkehren
und dort trotz zahlreicher Schwierigkeiten vom Evangelium Zeugnis
ablegen. Ich wünsche mir, dass die Christen auf der ganzen
Welt an ihre Brüder und Schwestern im Irak denken, und ich
hoffe deshalb auch, dass in den Pfarreien für sie gebetet
wird". (LM) (Fidesdienst, 23/4/2003 - 24 Zeilen, 282 Worte)
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