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ASIEN/BANGLADESCH - BENGALISCHE JUGENDLICHE IN DER FASTENZEIT: "VERZICHT AUF MOBILES TELEFONIEREN UND OFT UNNÖTIGE BEQUEMLICHKEITEN"

Dhaka (Fidesdienst) - "Fürchtet euch nicht die Pforten eurer Herzen Christus zu öffnen, durch Sie, die euch zu Ihm führen wird", hatte Papst Johannes Paul II. die Jugendlichen anlässlich des Weltjugendtages am vergangenen Palmsonntag aufgefordert. Junge Katholiken aus Bangladesch wollen bereits während der Karwoche zur Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Köln im Jahr 2005 über diese Worte des Papstes nachdenken.
Bereits während der ganzen Fastenzeit hatten die jungen bengalischen Katholiken beschlossen, auf Konsum zu verzichten und sich auf die Gaben des Geistes und die persönliche Beziehung zu Gott zu konzentrieren. Zu diesem Zweck nahmen sich auch an Gebetstreffen und Fastenaktionen teil und übten sich in Werken der Nächstenliebe.
An einem vom Jugendausschuss der Erzdiözese Dhaka veranstalteten Einkehrtag hatten Anfang April insgesamt 200 Universitätsstudenten teilgenommen. Die jungen Menschen hatten dabei bekräftigt, dass sie auf Bequemlichkeiten und Konsumgüter wie Handy, Computer und Markenkleidung verzichten wollten, um "im Geiste arm" zu werden und sich auf die Begegnung mit dem Herrn vorzubereiten. Pater Subrato Gomes, Koordinator des Jugendausschusses und Dozent für Philosophie am "Holy Spirit"-Seminar in Dhaka bestätigte ebenfalls, dass die jungen Gläubigen ihren Blick auf das Kreuz, Christus und die Kirche richten und ihr Leben durch das Sakrament der Busse erneuern wollte.
Porimol da Costa, Student der "Asien und Pazifik"-Universität in Dhaka, der selbst an der geistlichen Einkehr teilgenommen hat, erklärte, dass er das geistliche Leben nun unter neuen Gesichtspunkten betrachte. "Als Student des Ingenieurwesens habe ich oft wenig Zeit für das Gebet, deshalb sollte es solche Gelegenheiten öfter geben", wünschte er sich.
Auch Jugendliche aus armen Familien erlebten die Fastenzeit gemeinsam im Gebet und durch Taten der Nächstenliebe. "Wie der Heilige Vater immer wieder betont", so Pater Gomes, "liegt die Zukunft der Kirche in der geistlichen Stärke der Jugendlichen".
Jugendliche aus Bangladesch werden auch am Weltjugendtag in Köln im Jahr 2005 teilnehmen. Mit finanzieller Unterstützung von Jugendlichen aus anderen Teilen der Welt hatte eine Gruppe junger Gläubigen aus Bangladesch auch 2002 am letzten Weltjugendtag in Toronto (Kanada) teilnehmen können. (PA) (Fidesdienst 14/4/2003 - 33 Zeilen, 340 Worte)

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