portal kongregation p.m. urbano athenäen urbaniana fides heilige stuhl
testata banner mongolia
 
 HOME ITALIANO ESPAÑOL ENGLISH FRANÇAIS PORTUGUÉS DEUTSCH CHINESE
Evangelium
Heilige
Päpstliches Lehramt
Kongregation
Päpstliche Missionswerke
Urbaniana-Universität
Arbeitshilfen
Animation
Statistiken
Zeugen
Martyrologium
Heiliges Jahr 2000
Kirchenleben
Missionare
Religiöse Institute
Bewegungen & Verbände
Katholische Universitäten
Kultur
Geschichte
Kunst
Kino/Fotos
Radio & T V
Musik
Poesie
Heiligkeit
Technologie
Geographie
360° Nachrichten
Dossiers
Hintergrund
Interviews
Erzählungen
Rezensionen
Für unsere Kleinsten
VATIKAN - PAPST BEGINNT KARWOCHE MIT DEN JUGENDLICHEN: "WIR BEGRÜSSEN GLÄUBIG UND BEGEISTERT CHRISTUS, DER UNSER KÖNIG IST: EIN KÖNIG DER WAHRHEIT, DER FREIHEIT, DER GERECHTIGKEIT UND DER LIEBE. DIES SIND DIE WAHREN ‚PFEILER' ZUM AUFBAU DES FRIEDENS"

Vatikanstadt (Fidesdienst) - "Die Liturgie am Palmsonntag ist fast wie eine festliche Eingangspforte zur Karwoche. Sie vereinbart zwei widersprüchliche Momente: Den Einzug Jesu nach Jerusalem und das Drama seines Leidens … Beim Einzug Jesu jubelt die Stadt, in der das Gedächtnis Davids lebendig ist; die Stadt der Propheten von denen viele für die Wahrheit das Martyrium erleiden mussten; die Stadt des Friedens, die im Laufe der Jahrhunderte Gewalt, Krieg und Deportation kennenlernen musste. Auf gewisse Weise kann Jerusalem als Symbol für die Menschheit betrachtet werden und dies gilt insbesondere zum dramatischen Beginn dieses Jahrtausends, den wir derzeit erleben", so begann Papst Johannes Paul II. seine Predigt zum Festgottesdienst am Palmsonntag auf dem Petersplatz in Rom. Anlässlich des 18. Weltjungendtages der Diözesen zum Thema "Hier ist deine Mutter!" (Joh 19, 27) nahmen an dem Gottesdienst mit dem Heiligen Vater auch viele Jugendliche aus der Diözese Rom und aus andern Diözesen teil.
An die jugendlichen Teilnehmer wandte sich der Papst mit folgenden Worten: "Auf dem Weg herunter vom Olivenberg liefen Christus die Kinder und Jugendlichen aus Jerusalem entgegen, die ihn mit zuriefen und mit Oliven- und Palmzweigen winkten. Heute begrüßen ihn junge Menschen aus der ganzen Welt, die in den kirchlichen Gemeinschaften den 18. Weltjungendtag feiern. Ich begrüße Euch, Jugendliche der Diözese Rom und auch die anderen Jugendlichen, die aus allen Teilen der Welt hierher gekommen sind … Und wie könnten wir nicht auch an euren von Krieg und Gewalt hart geprüften Altersgenossen in Irak, im Heiligen Land und in anderen Teilen der Welt unsere geschwisterliche Solidarität zum Ausdruck bringen?"
Sodann überreichte der Papst den Jugendlichen auf der ganzen Welt ideell die Enzyklika "Pacem in terris" von Papst Johannes XXIII., "ein historisches Dokument, dass aktueller ist, denn je", und forderte die jungen Menschen auf: "lest es, denkt darüber nach und versucht es in die Praxis umzusetzen. Dann werdet ihr ‚selig' sein, als wahre Kinder des Gottes des Friedens". "Der Friede ist ein Geschenk Christi, dass er durch das Kreuzesopfer für uns erwirkt hat", so der Papst weiter, "damit wir einen wirklichen Frieden erlangen, müssen wir mit dem Herrn bis auf den Kreuzberg hinaufgehen. Wer könnte uns auf diesem ansteigenden Weg besser begleiten als Maria, die uns beim Kreuz als Mutter für den treuen Apostel Johannes vorgestellt wurde? ‚Hier ist deine Mutter' mit diesen Worten wendet sich Christus auch an jeden Einzelnen unter euch, liebe Freunde. Auch euch bittet er Jesus als eure Mutter in eurem Haus aufzunehmen, denn sie wird euch durch ihre Mutterschaft erziehen und formen bis ihr die Form Christi angenommen habt. Maria möge dafür sorgen, dass ihr hochherzig dem Ruf des Herrn folgt und freudig der christliche Sendung treu bleibt!"
Zum Abschluss des Gottesdienstes fand vor dem Angelusgebet die Übergabe des Kreuzes des Heiligen Jahres von den Jugendlichen aus Toronto (Kanada) an die Altersgenossen aus Köln (Deutschland), wo 2005 der 20. Weltjugendtag gefeiert werden wird, statt. Der Papst übergab den Jugendlichen aus Deutschland auch eine Marienikone der "Salus Populi Romani", die bereits beim Weltjungendtag des Heiligen Jahres in Rom ausgestellt war. "Der Delegation aus Deutschland vertraue ich heute die Marienikone an", so der Heilige Vater, "von nun an soll sie zusammen mit dem Kreuz alle Weltjugendtage begleiten. Sie wird Zeichen der mütterlichen Präsenz Mariens unter den Jugendlichen sein, die wie der Apostel Johannes berufen sind, sie zu sich zu nehmen". Der vollständige Wortlaut der Predigt des Papstes und die Einführung zum Angelus gebet sind zugänglich unter www.fides.org.
(SL) (Fidesdienst, 14/4/2003 - 49 Zeilen, 604 Worte)

Previous Index Next
 

Palazzo "de Propaganda Fide" - 00120 - Città del Vaticano Tel. +39-06-69880115 - Fax. +39-06-69880107 - e-mail: fides@fides.va © AGENZIA FIDES