portal kongregation p.m. urbano athenäen urbaniana fides heilige stuhl
testata banner mongolia
 
 HOME ITALIANO ESPAÑOL ENGLISH FRANÇAIS PORTUGUÉS DEUTSCH CHINESE
Evangelium
Heilige
Päpstliches Lehramt
Kongregation
Päpstliche Missionswerke
Urbaniana-Universität
Arbeitshilfen
Animation
Statistiken
Zeugen
Martyrologium
Heiliges Jahr 2000
Kirchenleben
Missionare
Religiöse Institute
Bewegungen & Verbände
Katholische Universitäten
Kultur
Geschichte
Kunst
Kino/Fotos
Radio & T V
Musik
Poesie
Heiligkeit
Technologie
Geographie
360° Nachrichten
Dossiers
Hintergrund
Interviews
Erzählungen
Rezensionen
Für unsere Kleinsten
AFRIKA/MADAGASKAR - SEIT JULI HERRSCHT FRIEDEN IN MADAGASKAR: MASSNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DER ARMUT

Antananarivo (Fidesdienst) - "Die Regierung wurde vom neuen Staatspräsidenten beauftragt, Maßnahmen zur Förderung einer raschen und nachhaltig Entwicklung zu ergreifen, die die Armut im Land in den kommenden 10 Jahren auf die Hälfte reduzieren sollen", mit diesen Worten stellte Premierminister Jacques Sylla den Entwicklungsplan seiner Regierung für Madagaskar vor. Es handelt sich um einen für das Land, das erst vor kurzem aus einer schweren politischen Krise herausgefunden hat, wichtigen Schritt. Nach den Präsidentenwahlen vom Dezember 2001 war es zu Auseinandersetzungen zwischen dem mit absoluter Mehrheit (50% plus eine Stimme) gewählten neuen Präsidenten Marc Ravalomanana und dem ehemaligen Präsidenten Didier Ratsiraka gekommen, da Letzterer die Macht nicht abgeben wollte. Nach monatelangen Spannungen und Gefechten zwischen den Anhängern der beiden Konkurrenten, an denen auch ausländische Söldner beteiligt waren, konnte die Krise im Juli letzten Jahres mit der Ausreise des heute in Paris lebenden Ratsirakas, beigelegt werden.
Nach Angaben von Premierminister Sylla "lag die Armutsrate im Jahr 2001 bei 70%". "Es gibt Unterschiede zwischen Stadt und Land, zwischen den verschiedenen Regionen und zwischen Männern und Frauen", erklärt er.
"Zum Beispiel", so der Premierminister weiter, "konnte die ländliche Bevölkerung nicht von der Verbesserung der Wirtschaftslage profitieren, weshalb auf dem Land 85% der Menschen der Kategorie der Armen angehören".
"Um dieser Situation entgegenzuwirken gibt es im Regierungsprogramm sechs große Prioritäten", so erläutert Premierminister Sylla die Einzelheiten seines Programms, "gute Regierungsführung, Entwicklung und Infrastrukturen und insbesondere Straßen, Gesundheit, Bildung, Förderung des Privatsektors. Gute Regierungsführung ist auch Voraussetzung für die Entwicklung unseres Landes, die vom Wachstum abhängt und für das Wachstum sind Investitionen notwendig. Dies kann nur im Rahmen von Sicherheit, Transparenz und ohne Korruption geschehen. Die Entwicklung von Infrastrukturen für Transport und Kommunikation schafft durch die bessere Zirkulation von Gütern, Dienstleistungen und Personen eine weitere Voraussetzung für die Entwicklung. Gesundheitswesen und Erziehung sind wichtig, weil es ohne gesunde und gut ausgebildete Bürger keine Entwicklung geben kann. Der Privatsektor verdient als Motor des Wachstums besonderes Interesse." (LM) (Fidesdienst 3/4/2003 - 34 Zeilen, 330 Worte)

Previous Index Next
 

Palazzo "de Propaganda Fide" - 00120 - Città del Vaticano Tel. +39-06-69880115 - Fax. +39-06-69880107 - e-mail: fides@fides.va © AGENZIA FIDES