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New Delhi (Fidesdienst) - Die christliche Glaubensgemeinschaft
reagierte mit Sorge und Bedauern auf das Massaker, bei dem am
24. März insgesamt 24 indische Staatsbürger, darunter
Frauen und Kinder, durch ein terroristisches Attentat in Kaschmir
getötet worden waren.
In einer gemeinsamen offiziellen Verlautbarung brachten christliche
Organisationen ihre Solidarität mit den Menschen vor Ort
in dieser Stunde des Schmerzens zum Ausdruck und forderten Maßnahmen
"gegen die Verursacher dieser Verbrechen, die versuchen die
Bevölkerung einzuschüchtern und den Friedensprozess
in der Region zu beeinträchtigen".
Die Verlautbarung trägt die Unterschriften von Vertretern
der All India Catholic Union, des All India Christian Council,
der Justitia et Pax-Kommission der Erzdiözese Delhi und verschiedener
katholischer Jugendbewegungen.
"Wir sind verbittert und schockiert", heißt es
in dem Papier, "angesichts des Blutbads unter Unschuldigen,
einschließlich Kindern, durch diese Tat des Krieges gegen
die Menschlichkeit. Das Ziel der Zerstörung der Gemeinschaft
eines demokratischen, pluralistischen und säkularen Indiens
- in Kaschmir, Gujarat und der Dalit an anderen Orten - ist besonders
abscheulich, weil es die ganze Bevölkerung terrorisiert und
als Geisel für politische und separatistische Zwecke benutzt."
In ihrer Verlautbarung weisen die Unterzeichner auch darauf hin,
dass der Friedensprozess in Kaschmir jedes Mal, wenn es Fortschritte
gegeben hat, durch blutige Episoden der Gewalt gebremst wird.
Aus diesem Grund werden die internationale Staatengemeinschaft
und die indische Zentralregierung sowie die einzelnen Landesregierungen
gebeten, ihr Bemühen zur Vorbeugung gegen kriminelle Handlungen
zu intensivieren.
Außerdem bringen die Christen ihre Solidarität mit
der einheimischen Bevölkerung und den Flüchtlingen zum
Ausdruck, die in Ungewissheit und ständiger Angst vor Terrorismus
leben.
(PA) (Fidesdienst 28/3/2003 - 26 Zeilen, 254 Worte)
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