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Valencia (Fidesdienst) - In einem Hirtenbrief mit dem Titel
"Du sollst nicht töten: Gott spricht klar" betont
Erzbischof Agustin Garcia-Gasco von Valencia (Spanien), dass "Christen
diejenigen nicht vergessen dürfen, die infolge des Krieges
im Irak und durch alle Kriege leiden, die von der Öffentlichkeit
in den reichen Ländern vergessen wurden". Ebenso dürfe
man nicht vergessen, so betont der Bischof, "unter dem Vorwand
der Aktualität die Morde und den ununterbrochenen Grabenkrieges,
den der Terrorismus und die Anschläge auf die Würde
des Menschen in unserem Land und in vielen anderen Ländern
darstellen, zu verurteilen.". Unter den Anschlägen auf
das menschliche Leben ist der Terrorismus nach Ansicht von Erzbischof
Garcia-Gasco "besonders grausam". "Es gibt keinen
Ausnahmen, die den Terrorismus als Mittel der Verteidigung gegen
ungerechte, systematische und lang anhaltende Unterdrückung
legitimieren könnten, denn Terrorismus führt immer zu
unschuldigem Blutvergiessen", betont er. In diesem Zusammenhang
weist er auch darauf hin, dass "versucht wird, den Terrorismus
auch auf subtilere Weise und zwar mit politischen Gründen
zu rechtfertigen", die jedoch in Wirklichkeit nicht von einer
ethischen und moralischen Verantwortung entheben, da "der
Zweck niemals die Mittel rechtfertigt". Außerdem sei
auch das Schweigen angesichts von terroristischen Handlungen oder
die Minderung ihrer moralischen Bedeutung "nicht zulässig".
Alle Christen und Menschen guten Willens seien deshalb moralisch
verpflichtet, "Terrorismus nicht nur zu verurteilen, sondern
auch jede Form der Zusammenarbeit oder der Rechtfertigung anzulehnen".
Abschließend betont Bischof Gasco, dass "allein die
Prinzipien des Respekts für das Leben den Frieden garantieren
können". Der
vollständige Wortlaut des Hirtenbriefs ist in Spanisch zugänglich
unter www.fides.org. (RZ) (Fidesdienst, 28/3/2003 - 27 Zeilen,
276 Worte)
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