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Bagdad (Fidesdienst) - "Die Kirche der Karmeliter wurde
zerstört und die Fenster des Patriarchats in Bagdad sind
in Scherben", diese erste Bilanz zu den Schäden an christlichen
Gebäuden und Einrichtungen liefert der Sekretär des
Synods des Chaldäischen Patriarchats und Rektor des mit der
Päpstlichen Urbaniana-Universität assoziierten "Babel
College" in Bagdad, Msgr. Jacques Isaac. Während die
Stadt weiterhin bombardiert wird, bereitet sich Msgr. Issak auf
die Teilnahme an einem Treffen der Bischöfe in der irakischen
Hauptstadt vor. Die Bischöfe werden eine gemeinsame Verlautbarung
veröffentlichen. "Zu den Hauptzielen des Treffens gehört
die Erfassung von Informationen zur humanitären Läge
und die Bilanz der bisherigen Schäden an kirchlichen Einrichtungen",
so Msgr. Isaak am Telefon mit der Päpstlichen Urbaniana-Universität.
Im Verlauf des Telefongesprächs äußerte Msgr.
Isaac auch den Wunsch, Papst Johannes Paul II. von ganzem Herzen
"für alles was er getan hat, um den Krieg fernzuhalten"
zu danken. "Dieses Gefühl der Dankbarkeit empfinde nicht
nur ich persönlich, sondern die ganze christliche Glaubensgemeinschaft",
betonte er. "Der Heilige Vater ist weiterhin in Gedanken
bei uns und mit seinem Gebet gibt er uns Mut, Zuversicht und inneren
Frieden, die für die Fortführung unserer Mission notwendig
sind".
Unterdessen wurde nach Informationen, die dem Fidesdienst vorliegen,
das Chaldäische Patriarchat in Bagdad geschlossen und das
Kirchenpersonal an andere Orte gebracht. Während der Bombardierungen
der vergangenen Tage war der Weihbischof des Chaldäischen
Patriarchats, Emmanuel Karim Delly, leicht verletzt worden. (PA)
(Fidesdienst, 27/3/2003 - 24 Zeilen, 235 Worte)
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