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Lagos (Fidesdienst) - Nach dem Verband der Nigerianischen Christen
(Christian Association of Nigeria, CAN) fordert nun auch die katholische
Kirche die Verschiebung, des für den Karsamstag, 19. April
2003, vorgesehenen Termins für die Präsidentenwahlen
in Nigeria. In einer Verlautbarung der Katholischen Bischofskonferenz
heißt es diesbezüglich: "Auf dem christlichen
Kalender ist der 19. April 2003 der Karsamstag und damit ein Tag,
der dem Gebet und der Meditation über die Kernpunkte unseres
Glaubens, d.h. das Leiden, der Tod und die Auferstehung unseres
Herrn Jesus Christus gewidmet ist. Ein Wahltermin an diesem Tag
führt für unsere Gläubigen zu einem unnötigen
Konflikt zwischen den Pflichten als Gläubige und den Pflichten
als Bürger. Aus diesem Grund ist der von der Regierung für
die Präsidentenwahlen gewählte Termin für uns nicht
akzeptabel".
Die Bischöfe schlagen einen alternativen Wahltermin vor:
"Zusammen mit dem Verband der Nigerianischen Christen (CAN)
bitten wir um die Verschiebung der Wahl auf einen Termin der mit
dem Osterfest besser vereinbar ist und schlagen dafür den
22. April 2003 vor".
Von den insgesamt 115 Millionen Einwohnern Nigerias sind rund
16,6 Millionen Katholiken, außerdem gibt es 18 Millionen
Protestanten, 6,3 Millionen Anglikaner und 8,3 Millionen Christen
anderer Konfessionen. Insgesamt leben in Nigeria 53 Millionen
Muslime.
Die Katholische Kirche ist in 48 Diözesen, 1.752 Pfarreien,
26 Missionsstationen mit Priester und 1.032 Missionsstationen
ohne Priester. Es gibt 51 Bischöfe, 2.995 Diözesanpriester,
602 Ordenspriester, 3.464 Schwestern und 26.560 Katecheten. (LM)
(Fidesdienst, 26/3/2003 - 23 Zeilen, 232 Worte)
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