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VATIKAN - PAPST ZU DEN AUFGABEN DER MEDIEN: "SIE MÜSSEN DIE WAHRHEIT MITTEILEN UND DIE SOLIDARITÄT UNTER DEN MENSCHEN FÖRDERN"

Vatikanstadt (Fidesdienst) - "Es besteht kein Zweifel daran, dass die Medien heute einen sehr großen Einfluss ausüben, indem sie die öffentliche Meinung auf lokaler, nationaler und globaler Ebene formen und informieren", weshalb eines der Hauptzeile der heutigen Kommunikationsmittel darin bestehen sollte "die Wahrheit mitzuteilen" und die "Solidarität unter der Menschheitsfamilie" zu fördern. Dies betonte Papst Johannes Paul II. am 25. März bei der Privataudienz für die Teilnehmer der Generalversammlung des Päpstlichen Rates für Soziale Kommunikationsmittel, die zur Zeit im Vatikan tagt.
Mit Bezug auf das Thema der Botschaft zum 37. Weltmedientag, der dieses Jahr am 1. Juni begangen wird, die sich am 40. Jahrestag der Veröffentlichung der Enzyklika Pacem in Terris von Papst Johannes XXIII. inspiriert, erinnerte Papst Johannes Paul II. daran, dass "Wahrheit und Solidarität die beiden wirkkräftigsten zur Verfügung stehenden Mittel zur Überwindung von Hass, zur Lösung von Konflikten und zur Beseitigung von Gewalt" sind. "Sie sind auch unverzichtbar, wenn es darum geht, gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und Mitgefühl herzustellen und zu festigen, die alle Einzelpersonen, Völker und Nationen ungeachtet der ethnischen oder kulturellen Zugehörigkeit verbinden. Kurz gesagt, Wahrheit und Solidarität sind notwendig, damit es der Menschheit gelingen kann, eine Kultur des Lebens und der Liebe und eine Welt des Friedens aufzubauen", so der Papst weiter.
Abschließend vertraute der Heilige Vater alle Anwesenden der Fürbitte Mariens an: "…möge ihre auf dem festen Glauben gründende Antwort an den Engel, die der Welt den Retter geschenkt hat, Vorbild sein, wenn es darum geht, die Heilsbotschaft ihres Sohnes zu verkünden". Der vollständige Wortlaut der Ansprache des Papstes ist in Englisch zugänglich unter www.fides.org. (SL) (Fidesdienst, 26/3/2003 - 27 Zeilen, 279 Worte)

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