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Für unsere Kleinsten
MIT JESUS IN DER WÜSTE - von Bruder Patrice Marie von der Brüderschaft von der allerseligsten Jungfrau Maria

Mit der Aufforderung, Christus in die Wüste zu folgen, ruft uns die Kirche auf, am Kampf gegen das Böse teilzunehmen. Dieser Kampf, der bis zum Ende der Welt geführt werden muss, er führt durch unseren täglichen spirituellen Zwiespalt, d.h. unsere Bemühen, uns von dem Bösen zu befreien und unsere Schritte auf dem Weg des Friedens zu gehen. Die Zeit ist günstig für die Erneuerung des Fastens, des Gebets und des Opfers im Herzen Gottes, d.h. im Herzen der Kirche, damit sie zur wirksamen übernatürlichen Mitteln für die Umkehr der Herzen und den wahren Frieden auf der Welt werden können.
Die Apostel baten den Herrn: "Herr lehre uns beten" (Lk 11, 1). Mit der Aufforderung zum täglichen Rosenkranzgebet gibt uns der Papst darauf eine Antwort für die heutige Zeit: wir brauchen mehr denn je das Gebet und die Meditation zusammen mit der Jungfrau Maria über die "Geheimnisse" der großen Ereignisse unseres Heils. Diese Meditation lässt die Ereignisse unseres eigenen Lebens und der Welt in einem neuen Licht erscheinen und ermöglicht es uns, den Erwartungen, die Gott an uns stellt, zu entsprechen: wir sollen aus unserem Leben mit Hilfe Jesu und Maria ein Opfer der Liebe für das Seelenheil der ganzen Welt machen.
Das Gebet befreit zusammen mit dem Fasten die Herzen vom Bösen und macht sie bereit für die Aufnahme der Botschaft der Wahrheit und des der Nächstenliebe nach dem Evangelium (vgl. Mt 17,21). Das Fasten ist eine Ausdrucksform der Größe unserer Liebe zu Gott, wenn wir alles, auch Nahrung, entbehren, damit wir den göttlichen Geliebten besitzen. Diese Liebe entfesselt eine geistliche Kraft, die auch die heilige Theresia schreiben ließ: "Da ich nicht als tätige Missionarin wirken konnte, wollte ich Missionarin der Liebe und der Buße sein".
Umschlungen mit Christus, wie die Äste eines Rebstocks, nehmen wir an seinem Kampf und an seinem Sieg teil. Mit Ihm können wir durch das Fasten, das Gebet und das Almosen, unsere Herzen dem Leid der Welt öffnen und durch unser Gebet zu Gott an seinem Streben nach Frieden, teilnehmen, denn: "Deine Gebete und Almosen sind zu Gott gelangt, und er hat sich an sie erinnert". (Apg 10,4). Br. Patrice Marie (Fidesdienst 26/3/2003 - 28 Zeilen, 373 Worte)

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