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ASIEN/INDONESIEN - KIRCHE FORSTET VON FLÜCHTLINGEN AUS OSTTIMOR ZERSTÖRTE WÄLDER WIEDER AUF

Atambua (Fidesdienst) - Die Natur ist Gottes Schöpfung: diese Überzeugung liegt der Fastenkampagne der Ortskirche in Westtimor zugrunde, in deren Rahmen die in jüngster Vergangenheit von Flüchtlingen aus Osttimor besiedelten Gebiete wieder aufgeforstet werden sollen. Zur Teilnahme an dem Projekt haben sich bereits 200.000 Anhänger verschiedener Religionen gemeldet, die sich aktiv an den Arbeiten für Neubepflanzung dieser Gebiete teilnehmen wollen.
Im Rahmen eines Gottesdiensts unter freiem Himmel forderte Bischof Anton Pain Ratu von Atambua Katholiken, Hindus, Muslime und Mitglieder von Bürgerinitiativen auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Bisher wurden auf einem Gebiet von rund 13.500 Hektar bereits 10.000 neue Bäume gepflanzt. Die Wälder der Region waren von rund 250.000 Flüchtlingen aus Osttimor, die nach der Volksabstimmung zur Unabhängigkeit Osttimors 1999 im westlichen Teil der Insel Zuflucht gesucht hatten, zerstört worden.
Die Flüchtlinge hatten zahlreiche Waldgebiete in Ackerland zum Anbau von Getreide und Gemüse umgewandelt. Damit konnten sie sich insbesondere nach Einstellung der Hilfsprogramme aus der Vereinten Nationen das eigene Überleben sichern. In seiner Ansprache zur Eröffnung der Fastenaktion 2003betonte der Bischof von Atambua deshalb, er könne die Gründe für das Fällen der Bäume verstehen, betonte jedoch gleichsam es sei "an der Zeit, sich der Umwelt anzunehmen, bei der es sich um die Schöpfung Gottes handelt. (PA) (Fidesdienst 24/3/2003 - 23 Zeilen, 216 Worte)

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