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AFRIKA/MOSAMBIK - IM JAHR DES 100JÄHRIGEN JUBILÄUMS ERÖFFNET DAS DON ORIONE-WERK EINE NEUE GEMEINSCHAFT IN MOSAMBIK ZUR UNTERSTÜTZUNG VON MINENOPFERN

Maputo (Fidesdienst) - Dieses Jahr ist für das Don Orione-Werk ein besonderes Jahr: denn die Ordensfamilie feiert ihr 100jähriges Gründungsjubiläum (Programm der Jubiläumsfeiern unter www.fides.org/Istituti Religiosi). Im Gedenken an den Ordensgründer und als Zeichen für die Verbreitung seines Charismas in der heutigen Welt wurde am 21. März, dem Datum der Ordensgründung, in Mosambik eine neue Niederlassung des Don Orione-Werks eröffnet. Don Joao B. De Freitas, Generalrat für die Missionen, erläutert die Gründe für die Eröffnung einer neuen Mission in dem von Jahrzehnten des Bürgerkriegs gemarterten Land: "Wir wollen damit dem Wunsch unseres Ordensgründers Don Orione nachkommen. Er wollte, dass Brasilien sein Schuld mit Afrika begleicht und eines Tages Missionare zur Evangelisierung des afrikanischen Kontinents entsendet. Diesem Anliegen entsprechend, haben wir nun schon seit Jahren - in Zusammenarbeit mit der brasilianischen Ordensprovinz - die Mission in Afrika begonnen".

An welchem Ort wird die neue Mission eröffnet?
Verschiedene Bischöfe haben Kontakt zu Brasilien und uns deshalb gebeten, Einrichtungen unseres Werkes an verschiedenen Orten zu eröffnen. Wir haben das Land zweimal besucht und uns schließlich für den Stadtrand von Maputo und um genauer zu sein, das Stadtviertel Bagamoyo entschieden, wo wir die Verantwortung für eine neue Pfarrei übernehmen werden. Zu Beginn werden zwei Ordensleute mit der Arbeit anfange, später wird ein dritter hinzukommen. Die Pfarrgebäude existieren bereits und derzeit bereiten wir den Bau eines Wohnhauses für die Ordensleute vor. Außerdem wollen wir ein Grundstück für zukünftige Projekte unserer Kongregation bauen. Anfangs können unsere Mitbrüder als Gäste bei den Dehonianern wohnen, die uns in dieser Anfangszeit tatkräftig unterstützen.

Welche Pläne gibt es für die Zukunft?
Die Bischöfe in Mosambik haben uns gebeten, uns insbesondere um die Opfer des Krieges und vor allem um Minenopfer zu kümmern. Es gibt keine speziellen Einrichtungen, die sich im ganzen Land dieser Menschen annehmen. Andererseits wollte unser Ordensgründer "den Bedürfnissen der Ärmsten, Ausgegrenzten und Kleinsten entsprechen". Aus diesem Grund wird dem Haus des Don Orione-Werks ein Zentrum für Orthopädie, Prothesen und Rehabilitation der Motorik angeschlossen sein.

Sind bereits Mitglieder des Don Orione-Werks in Afrika tätig: wo und auf welche Art und Weise?
Die Mitglieder des Don Orione-Werks bemühen sich vor allem um Erst- und Zweitevangelisierung, sie sind in der Krankenbetreuung in Krankenhäusern und Ambulatorien tätig und Arbeiten in Schulen, Mensen für Arme und auf jede Art und Weise, die dazu beiträgt, "die Übel der Welt" zu lindern. In Afrika gibt es Ordensniederlassungen in Burkina Faso, Kap Verde, Cote d'Ivoire, Kenia, Madagaskar, Togo und nun auch in Mosambik.
(SL) (Fidesdienst, 21/3/2001 - 44 Zeilen, 426 Worte)

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