portal kongregation p.m. urbano athenäen urbaniana fides heilige stuhl
testata banner mongolia
 
 HOME ITALIANO ESPAÑOL ENGLISH FRANÇAIS PORTUGUÉS DEUTSCH CHINESE
Evangelium
Heilige
Päpstliches Lehramt
Kongregation
Päpstliche Missionswerke
Urbaniana-Universität
Arbeitshilfen
Animation
Statistiken
Zeugen
Martyrologium
Heiliges Jahr 2000
Kirchenleben
Missionare
Religiöse Institute
Bewegungen & Verbände
Katholische Universitäten
Kultur
Geschichte
Kunst
Kino/Fotos
Radio & T V
Musik
Poesie
Heiligkeit
Technologie
Geographie
360° Nachrichten
Dossiers
Hintergrund
Interviews
Erzählungen
Rezensionen
Für unsere Kleinsten
VATIKAN - DRINGENDER FRIEDENSAPPELL DES PAPSTES: "ES IST NOCH ZEIT FÜR VERHANDLUNGEN, ES GIBT NOCH RAUM FÜR FRIEDEN"

Vatikanstadt (Fidesdienst) - "Angesichts der furchtbaren Folgen, die ein internationaler Militärschlag für die Bevölkerung im Irak und für das Gleichgewicht in der ganzen bereits schwer geprüften Region des Nahen Ostens mit sich bringen würde - sowie der extremistischen Handlungen, die daraus folgen könnten - möchte ich allen sagen: Es ist noch Zeit für Verhandlungen; es gibt noch Raum für den Frieden, es ist nie zu spät für das gegenseitige Verständnis und die Fortsetzung von Verhandlungen". Beim Angelusgebet am Sonntag, den 16. März, wiederholte Papst Johannes Paul II. noch einmal seinen dringenden Aufruf zum Frieden und vor allem zur "Vervielfachung des Gebets und der Busse, zur Bitte an Christus um das Geschenk des Friedens". "Ohne die Umkehr der Herzen gibt es keinen Frieden", so der Papst weiter. "Die kommenden Tage werden für den Ausgang der Irakfrage entscheidend sein. Lasst uns dafür zum Herrn beten, dass er alle beteiligten Parteien zu Mut und Weitsicht inspirieren möge".
Der Heilige Vater wandte sich sodann an die politischen Verantwortlichen in Bagdad und erinnerte sie an ihre "dringende Pflicht zur uneingeschränkten Zusammenarbeit mit der internationalen Staatengemeinschaft, damit jeder Grund für ein bewaffnetes Eingreifen ausgeräumt wird". Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen und vor allem die Mitglieder des Sicherheitsrates erinnerte er daran, dass "der Gebrauch von Waffen, die letzte Möglichkeit bleiben muss, nachdem jeder Versuch einer friedlichen Lösung unternommen wurde, und zwar nach den bekannten Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen selbst".
Nach dem Angelusgebet sagte der Papst zu den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen: "Ich gehöre jener Generation an, die den Zweiten Weltkrieg erlebt und ihn überlebt hat. Ich habe die Pflicht alle jungen Menschen und alle, die jünger sind als ich und deshalb diese Erfahrung nicht gemacht haben, zu sagen: "Nie wieder Krieg!", wie bereits Papst Paul VI. anlässlich seines ersten Besuchs bei den Vereinten Nationen gemahnt hatte. Wir müssen alles Mögliche dafür tun! Wir wissen, dass der Frieden um jeden Preis nicht möglich ist. Doch wir wissen auch, wie groß diese Verantwortung ist. Deshalb bitte ich um Gebet und Busse!" Der vollständige Wortlaut der Ansprache des Papstes ist in verschiedenen Sprachen zugänglich unter www.fides.org.
(SL) (Fidesdienst, 17/3/2003 - 32 Zeilen, 363 Worte)

Previous Index Next
 

Palazzo "de Propaganda Fide" - 00120 - Città del Vaticano Tel. +39-06-69880115 - Fax. +39-06-69880107 - e-mail: fides@fides.va © AGENZIA FIDES