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Für unsere Kleinsten
UND JESUS SAGTE ZUR SAMARITERIN: GIB MIR ZU TRINKEN - Von P. Salvatore Catalano, Rogationist, Ausbilder am Priesterseminar

"Jesus wer müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen. Es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus Sagte zu ihr: Gib mir zu trinken" (Joh 4, 6-7).
In der philosophischen und religiösen Ausdrucksweise sind ausdrucksvolle und außergewöhnliche Begriffe entstanden, wenn von Gott die Rede ist: Der reine Akt des Seins, der ganz Andere, der Absolute, der Allmächtige.
Der Gott Abrahams hatte Moses seinen Namen geoffenbart: "ICH BIN". Das Evangelium nach Johannes überwindet diese hochgesteckten Ausdrucksweisen, wenn er Christus als von Gott gesandten Gott als "von der Reise müden" Mann darstellt, der sich in einer verlassenen Gegend an einen Brunnen setzt und zu einer sündigen samaritischen Frau sagt: "Gib mir zu trinken".
Im selben Abschnitt spricht der Meister auch von einem Wasser das denjenigen, der es trinkt niemals mehr Durst haben lassen wird, er kennt die Geheimnisse des Lebens der anderen und lehrt sie den "Geist der Wahrheit" zu verehren. Doch nichts ist lieblicher als jener Gott, der um Wasser bittet.
Er ist müde wie ich, hat Durst wie ich und will mich brauchen.
Er ist solidarisch mit meinem Dasein als Mensch, kennt meine geheimen Demütigungen und Hoffnungen; und versichert mir, dass auch aus meinem zerrütteten Leben die Quelle des ewigen Lebens entspringen kann. So kann ich nicht umhin, ihn im Geist und in der Wahrheit anzubeten.
(Fidesdienst 14/3/2003 - Zeilen, Worte)

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