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Rom (Fidesdienst) - Der Generalmeister des Dominikanerordens,
P. Carlos Azpiroz Costa OP, berichtete anlässlich des Gottesdienstes
am Aschermittwoch in der römischen Basilika "Santa Sabina"
des Dominkanerordens mit Papst Johannes Paul II. über zwei
Initiativen seines Ordens für den Frieden im Irak und im
Heiligen Land.
Mit einer Anstecknadel mit der Aufschrift "I have Family
in Irak" (Meine Familie lebt im Irak) soll nicht nur die
Solidarität mit den Mitgliedern des Dominikanerordens im
Irak zum Ausdruck gebracht werden (8 Brüder, 300 Schwestern,
500 assoziierte Laien), sondern auch mit allen Einwohnern dieses
schwer geprüften Landes. Mit einer Fastenaktion hatten zwei
Ordensbrüdern zusammen mit zwei Schwestern und einer Laiin
im Zentrum von New York bereits vom 1. bis 28. September darauf
hingewiesen, dass es eine andere Lösung für den Konflikt
geben muss. Ihr Motto war eindeutig "There must be another
way". Zum Abschluss der Fastenaktion feierten die Mitglieder
des Dominikanerordens einen Wortgottesdienst vor dem UNO-Gebäude,
mit dem sie die Bevölkerung zusätzlich auf das Problem
aufmerksam machen wollten, dabei wurde die Anstecknadel in den
Vereinigten Staaten und durch die Mitglieder der Dominikanerfamilie
auch in anderen Ländern verteilt.
Eine weitere Initiative trägt den Namen ein Olivenholz-Rosenkranz
aus dem Heiligen Land: dabei handelt es sich um den Verkauf von
religiösen Gegenständen, die von palästinensischen
Christen in Bethlehem und Jerusalem hergestellt werden. Die gegenwärtige
Situation hat diesen Handwerkssektor stark beeinträchtigt,
womit der Lebensunterhalt vieler Familien gefährdet ist.
Im Rahmen der Solidaritätsaktion sollen Rosenkränze
aus dem Heiligen Land in anderen Ländern verkauft werden.
Die Erträge aus dem Verkauf gehen direkt an die Hersteller:
damit können sich zahlreiche Familien in Zeiten der Gewalt
und der Ungewissheit das Überleben sichern.
(RZ) (Fidesdienst 12/3/2003 - 27 Zeilen, 288 Worte)
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