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Rom (Fidesdienst) - Unter Leitung von Frau Inés Ordonez
de Lanus, Gründerin eines Spiritualitätszentrums in
Buenos Aires, fand am 26. Februar in den Räumlichkeiten der
argentinischen Botschaft beim Heiligen Stuhl eine weitere Veranstaltung
einer erfolgreichen Vortragsreihe statt. Frau Ordonez de Lanus
erläuterte in ihrem Vortrag die Tätigkeit ihres Zentrums
und die verschiedenen Initiativen, die seit Beginn der Wirtschaftskrise
in Argentinien in die Wege geleitet wurden.
"Die schwierige wirtschaftliche Lage hat große Potentiale
der Solidarität freigesetzt, nachdem man sich bewusst geworden
war, das man gemeinsam eine schmerzliche Situation bewältigen
musste. Argentinien hat erlebt wie aus Ungerechtigkeit, Erniedrigung
und Schmerz schließlich Gewalt entstehen kann. Doch im gegenwärtigen
Augenblick und gerade weil das Land schon viel Leid ertragen musste,
erliegt man heute dieser Versuchung nicht mehr. Im Gegenteil,
wir versuchen, die zahlreichen Übel mit einem Überfluss
an Gutem zu erdrücken", so die Rednerin.
"Diese Krise betrifft alle, aber vor allem wir Katecheten
sind ebenso wie katholische Schulen und engagierte Laien sind
in besonderem Maß gefordert und sollten uns fragen: Was
tun wir als Kirche? Was haben wir bis jetzt getan und was können
wir unseren Kindern und Jugendlichen beibringen? Wir dürfen
nicht vergessen, dass viele der heutigen Regierenden, die größtenteils
für die Krise verantwortlich sind, an unseren Schulen ausgebildet
wurden", so Frau Ordonez de Lanus weiter.
Abschließend erinnerte sie daran, dass während der
Krise "viele Mitbürger die Nähe Gottes gesucht
haben und sich dem Gebet widmen. Sie füllen die Kirchen und
bitten den Herrn der Geschichte um die Lösung der vielen
Konflikte. Es ist ein gemeinsames Bewusstsein davon entstanden,
dass nur der Herr und seine Rückkehr in unser Land die Schlüssel
zu einer wirksamen Lösung unserer Übel sein können."
(CC) (Fidesdienst, 27/2/2003 - 26 Zeilen, 300 Worte)
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