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Ho Chi Minh City (Fides) - Die Katholiken Vietnams, die mit ihren
Landsmännern die Leiden der Konflikte, die von 1945-1975
ihr Land mit Blut befleckt haben, erfahren haben, sehen den Frieden
als ein wertvolles Gut an und beten für das von einem Miltärangriff
bedrohte irakische Volk.
Einem Hirtenbrief des Bischofs von Da Nang (Diözese in Zentral-Vietnam),
Monsignor Paul Tinh Nguyen Binh Tinh, von Mitte Januar Folge leistend,
organisieren die Katholiken zahlreiche Anbetungen vor dem Allerheiligsten
und im Einklang mit den Wünschen des Heiligen Vaters
zum Jahr des Rosenkranzes, das reguläre Rosenkranzgebet mit
dem besonderen Vorsatz für den Frieden in Nahost.
Der Hirtenbrief des Bischofs von Da Nang enthielt ebenfalls die
Glückwünsche zum Beginn des neuen, in Vietnam gefeierten,
Mondjahres. Ausserdem hat der Bischof eine Botschaft seitens des
Weihbischofs von Baghdad, Monsignor Shlemon Warduni, an alle katholischen
Bischöfe der Welt adressiert, bekannt gegeben. Es handelt
sich um einen Appell, zu beten und alle Handlungen einzuleiten,
um den Krieg im Irak zu verhindern, wo die Bevölkerung sehr
arm ist, die Kinder unterernährt sind, wo die Kranken und
die Armen im Falle eines Militärangriffs am Meisten leiden
würden. Monsignor Warduni appelliert: "Ich flehe die
ganze Welt an, alle Personen guten Willens, sich den Gebeten des
Papstes anzuschliessen. Bitte, betet für uns! Vergesst uns
nicht!". Monsignor Binh erinnert in seinem Hirtenbrief, dass
im Irak ca. 670.000 Katholiken verschiedener Riten leben und diese
nur 3% der Bevölkerung darstellen, die aus ca. 22 Millionen
Einwohnern besteht. UCA News erinnert daran, dass sich die vietnamesische
Bischofskonferenz noch nicht offiziell mit einem Kommunique zur
Kriegsbedrohung des Irak ausgesprochen hat. Ein Sprecher des Aussenministeriums
hat am letzten 6.Februar die Position der Regierung ausgedrückt,
als er sagte, dass "Vietnam die Irakfrage friedlich gelöst
haben möchte, auf der Basis des Respekts für die territoriale
Integrität, die Souveränität und die Unabhängigkeit
Iraks in Konformität mit den Beschlüssen der Vereinten
Nationen und aller internationaler Gesetze". (P.S.) (Fides
20/02/2003)
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