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ASIEN/PHILIPPINEN - Neue Ökumenische Friedensbewegung auf den Philippinen: 1,4 Millionen philippinische Arbeitskräfte im Nahen Osten sind gefährdet

Manila (Fidesdienst) - Ordensschwestern und junge engagierte Laiinnen haben sich zum Ziel gesetzt, unter der philippinische Bevölkerung das Bewusstsein für die Gefahr eines drohenden Krieges im Irak zu wecken. Zu diesem Zweck haben sie eine Frauenbewegung mit dem Namen www.peace (Women Working for World Peace) gegründet.
Unter den 24 Organismen, die sich der ökumenischen Frauenbewegung angeschlossen haben befinden sich auch der Verband der Ordensoberinnen auf den Philippinen, der Rat der Philippinischen Kirchen und die Frauen der Philippinischen Freikirche.
Bei der Präsentation der Friedensinitiative am 6. Februar in Quezon City (Manila) berichtete Schwester Edna Machailas von ihrer Erfahrung in der Diözese Dili (Osttimor). Zusammen mit ihr haben sich 80 Mitschwestern der Bewegung angeschlossen. "Alle meine Mitschwestern", so die Ordensschwester, "haben bereits den Krieg erlebt und fürchten sich vor erneuten Morden an unschuldigen Menschen."
Die Bewegung erinnert daran, dass im Nahen Osten insgesamt 1,4 Millionen philippinische Arbeitskräfte beschäftigt sind, davon 65%. "Auch ihr Leben wäre im Fall eines Krieges gefährdet. Vor allem die Frauen, die im Ausland tätig sind, leiden bereits unter der Trennung von ihrer Familie, und sie würden zusätzlich die Folgen eines ungerechten Krieges erfahren müssen", warnen die Organisatorinnen. (PA) (Fidesdienst 17/2/2003 - 19 Zeilen, 204 Worte)

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