portal kongregation p.m. urbano athenäen urbaniana fides heilige stuhl
testata banner mongolia
 
 HOME ITALIANO ESPAÑOL ENGLISH FRANÇAIS PORTUGUÉS DEUTSCH CHINESE
Evangelium
Heilige
Päpstliches Lehramt
Kongregation
Päpstliche Missionswerke
Urbaniana-Universität
Arbeitshilfen
Animation
Statistiken
Zeugen
Martyrologium
Heiliges Jahr 2000
Kirchenleben
Missionare
Religiöse Institute
Bewegungen & Verbände
Katholische Universitäten
Kultur
Geschichte
Kunst
Kino/Fotos
Radio & T V
Musik
Poesie
Heiligkeit
Technologie
Geographie
360° Nachrichten
Dossiers
Hintergrund
Interviews
Erzählungen
Rezensionen
Für unsere Kleinsten
Asien/ Korea - Tag für das Leben: Die Bewegung "Life 31" sagt "Nein" zur Abtreibung

Seoul (Fides) - Vor 30 Jahren wurde in Korea das "Gesetz über die Gesundheit von Mutter und Kind" verabschiedet, mit dem eine gesetzliche Grundlage für Abtreibungen in fast allen Fällen geschaffen wurde. Heute wird nicht nur in kirchlichen Kreisen die Forderung nach der Abschaffung dieses Gesetzes immer lauter.
Der Sekretär der Koreanischen Bischofskonferenz, Casimir Song Yul-sup, ist mitverantwortlich für die Kampagne zur Abschaffung des Gesetzes. Im Gespräch mit dem Fidesdienst erklärt er: "Es reicht nicht aus, dass man sich mit dieser Frage beschäftigt. Wir müssen dieses Engagement als eine Sendung betrachten und uns dabei vor Augen halten, dass der Herr sein Vertrauen in uns setzt", betont er. "Die Menschen scheinen sich an den Tod gewöhnt zu haben, so dass sie die Kultur des Todes als etwas Natürliches zu betrachten, obschon sie behaupten, sie wünschten sich eine Kultur des Lebens". Dabei weist er darauf hin, dass das Leben im Mittelpunkt des Evangeliums stehe und man deshalb versuchen sollte, wieder eine wahrhaft christliche Vision des Lebens zu gewinnen. "Wenn man mit der einen Hand die Eucharistie empfängt und mit der anderen den Arzt für eine Abtreibung bezahlt, dann verleugnet man damit Jesus Christus", so der Priester.
Indem er Mutter Teresa von Kalkutta zitiert, die die Abtreibung als "Mord an Jesus" bezeichnete, bekräftigt Casimir Song Yul-sup: "Das Evangelium des Lebens ist eng mit dem Evangelium der Liebe verbunden: diese beiden Aspekte können nicht voneinander getrennt werden. Aus diesem Grund verwässert das Evangelium der Liebe wenn das Evangelium des Lebens verblasst."
Nach Ansicht von P. Song sind Hedonismus und Individualismus Ursprung der Kultur des Todes, während eine wahre Erneuerung der Gesellschaft von der Fähigkeit zum Aufbau einer neuen Kultur der Liebe abhänge. "Wir brauchen neuen Eifer und neue Methoden, neue Ausdrucksformen die einer Neuevangelisierung angemessen sind, damit die Menschen sich angesprochen fühlen", so P. Song. Hierzu sollte man sich seiner Ansicht vielmehr kultureller als lehramtlicher Mittel bedienen, damit möglichst viele Menschen angesprochen werden können. "Unser Wind ist der Heilige Geist. Wir verspüren eine neue Hoffnung, die uns der Wind bringt, der in der Kirche weht", so P. Song abschließend.
Auch der emeritierte Erzbischof von Seoul, Kardinal Stephen Kim, betonte anlässlich des Tages für das Leben, er unterstütze die Bewegung "Life 31", in der sich 31 Vertreter aus katholischen Organisationen und anderen religiösen Verbänden und Bürgerinitiativen zusammenschließen.
Die Bewegung "Life 31" beteiligt sich an der Kampagne zur Abschaffung des Gesetzes über die Gesundheit von Mutter und Kind. Am 5. Februar werden führende Vertreter der "Life 31"-Bewegung sich zu Gesprächen über die Abschaffung des Gesetzes mit dem Vorsitzenden des koreanischen Parlaments treffen. (PA) (Fidesdienst, 31/1/2003)

Previous Index Next
 

Palazzo "de Propaganda Fide" - 00120 - Città del Vaticano Tel. +39-06-69880115 - Fax. +39-06-69880107 - e-mail: fides@fides.va © AGENZIA FIDES