|
Rom (Fidesdienst) - Zum zweiten Mal fand am 30. Januar im Franziskanerkloster
in Assisi ein von der ItalianiEuropei-Stiftung in Zusammenarbeit
mit dem Einaudi-Verlag veranstaltetes Studienseminar zum Thema
"Dialog über das menschliche Leben" statt, an dem
Politiker, Wissenschaftler und Forscher aus katholischen, jüdischen
und muslimischen Kreisen teilnahmen. Im Mittelpunkt der Debatte
standen Themen der Bioethik im Zusammenhang mit dem Klonen, dem
Verkauf von menschlichen Organen und der Nutzung von menschlichen
Embryos zu wissenschaftlichen Zwecken.
Der Vizepräsident der Päpstlichen Akademie für
das Leben, Bischof Elio Sgreccia, betonte in seinem Beitrag insbesondere,
dass man nicht Menschen nicht auf Bestellung zeugen dürfe.
Der Bischof sprach sich auch gegen das Klonen aus, wobei er vor
allem darauf hinwies, dass es sich vor allem auch um den Mord
an Embryonen gehe. Als negativ bezeichnete er auch das entstehen
eines entsprechenden "Marktes". Dem sollte man nach
Ansicht von Bischof Sgreccia entschieden entgegenwirken. (AP)
(Fidesdienst, 30/1/2003)
|