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Abidjan (Fidesdienst) - "Die in Cote d'Ivoire lebenden Europäer
und insbesondere Franzosen wurden gebeten, ihre Wohnungen nicht
zu verlassen", so eine einheimische Quelle im Gespräch
mit dem Fidesdienst. "Viele bereiten sich bereits auf eine
Ausreise vor und eine erste Gruppe französischer Staatsbürger
hat das Land bereist verlassen. Über der Stadt kontrollieren
französische Hubschrauber die Orte an denen Protestkundgebungen
gegen die zwischen der Regierung und den Rebellen geschlossenen
Friedensvereinbarungen stattfinden. Vor allem vor der Kaserne
der französischen Truppen konzentrieren sich diese Proteste,
dort haben sich hunderte oder vielleicht auch tausende Demonstranten
versammelt. Die Proteste wenden sich vor allem gegen die Ernennung
eines Verteidigungsministers aus den Reihen der Rebellen; auch
Vertreter der Streitkräfte lehnten es bereits ab, zukünftig
Befehle von einem ehemaligen Rebellen zu erhalten. Unterdessen
soll es bei weiteren Gefechten zwischen gegnerischen Volksgruppen
aus dem Norden und aus dem Süden des Landes Tote und Verletzte
gegeben haben. Leider sind auch Missionare von der Gewalt betroffen,
doch die Ordensleute wollen vor allem auch in dieser schwierigen
Zeit weiterhin vor Ort bleiben. (L.M.) (Fidesdienst, 29/01/2003)
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