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Vatikanstadt (Fidesdienst) - Am 25. Januar ging am Fest der Bekehrung
des Paulus mit einer ökumenische Vesper in der römischen
Basilika "St. Paul vor den Mauern" die ökumenische
Gebetswoche für die Einheit der Christen zu Ende. "Als
Christen sind wir uns bewusst, dass wir berufen sind vor der Welt
Zeugnis vom glorreichen Evangelium" abzulegen, dass
wir von Christus empfangen haben", betonte der Papst in seiner
Homilie, "In seinem Namen vereinen wir unsere Kräfte
im Dienst am Frieden und an der Versöhnung, an der Gerechtigkeit
und an der Solidarität vor allem an der Seite der Armen und
der Letzten dieser Erde." In diesem Zusammenhang erinnerte
der Papst auch an den "Tag des Gebets für den Frieden
auf der Welt", der am 24. Januar 2002 in Assisi stattgefunden
hatte: " Dieses Ereignis hat mit seinem interreligiösen
Charakter eine starke Botschaft verkündet: jeder wirklich
religiöse Mensch bittet Gott um das Geschenk des Friedens
und erneuert damit den Willen zur gemeinsamen Förderung und
zum gemeinsamen Aufbau des Friedens mit den Gläubigen der
anderen Religionen. Das Thema des Friedens ist heute dringlicher
denn je und vor allem die Jünger Christi, des Friedensfürsten,
müssen sich dabei angesprochen fühlen. Der Friede ist
Herausforderung und Engagement für die ökumenische Bewegung".
Dabei dürfen nach Ansicht des Papstes "Schwierigkeiten,
Probleme und Enttäuschungen" nicht verheimlicht werden,
die es auf dem Weg zur vollen Einheit immer noch gibt. Abschließend
erinnert der Papst daran, dass "allein der Geist Gottes in
der Lage ist, uns die volle sichtbare Einheit zu schenken; allein
der Geist Gottes kann uns mit neuem Eifer und neuem Mut erfüllen".
Der
vollständige Wortlaut der Ansprache des Heiligen Vaters ist
in Italienisch, Englisch und Französisch zugänglich
unter www.fides.org. (S.L.) (Fidesdienst, 27/1/2003)
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