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Vatikanstadt (Fidesdienst) - In seiner diesjährigen Botschaft
zum 37. Weltmedientag erinnert der Papst an die Veröffentlichung
der Enzyklika Pacem in terris vor 40 Jahren. Deshalb lautet auch
der Titel: Die Kommunikationsmedien im Dienst am wahren Frieden
im Licht von Pacem in Terris. Im ersten Abschnitt heißt
es: "Wie ein Lichtstrahl kam in den finsteren Tagen des Kalten
Krieges die Enzyklika Pacem in terris des Seligen Papstes Johannes
XXIII. zu den Männern und Frauen guten Willens. Mit der Aussage,
dass der wahre Friede "die gewissenhafte Beachtung der von
Gott gesetzten Ordnung" erfordere (Pacem in terris, Nr. 1),
wies der Heilige Vater auf Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und
Freiheit als Säulen einer friedlichen Gesellschaft hin (ebd.,
Nr. 37).Die aufkommende Macht der modernen sozialen Kommunikationsmittel
gab zu einem bedeutenden Teil den Hintergrund zu der Enzyklika
ab. Papst Johannes XXIII. dachte besonders an die Medien, als
er "vornehme Sachlichkeit" forderte beim Einsatz der
von Wissenschaft und Technik vorangetriebenen "Publikationsmittel
zur Förderung und Verbreitung des gegenseitigen Einvernehmens
zwischen den Völkern"; er verwarf "Formen der Nachrichtengebung,
durch die unter Missachtung der Gebote der Wahrheit und Gerechtigkeit
der Ruf eines anderen Volkes verletzt wird" (ebd., Nr. 90).
Heute, da wir der Veröffentlichung von Pacem in terris vor
vierzig Jahren gedenken, ist zwar die Spaltung der Völker
in feindliche Blöcke größtenteils eine schmerzliche
Erinnerung, doch noch immer mangelt es in vielen Teilen der Welt
an Friede, Gerechtigkeit und sozialer Stabilität. Terrorismus,
Konflikte im Mittleren Osten und in anderen Regionen, Drohungen
und Gegendrohungen, Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Angriffe auf
die Würde und Heiligkeit menschlichen Lebens sowohl vor wie
nach der Geburt sind erschreckende Realitäten unserer Zeit."
Der
vollständige Wortlaut der Papstbotschaft zum Weltmedientag
ist in verschiedenen Sprachen zugänglich unter www.fides.org.
(Fidesdienst, 25/1/2003)
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