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Kuala Lumpur (Fidesdienst) - In einem offiziellen Kommuniquè
fordert die Bischofskonferenz von Malaysia, Singapur und Brunei
eine diplomatischen Lösung zur Verhinderung eines möglichen
Kriegs im Irak. Man stimme mit dem Heiligen Stuhl und den Bischöfen
der Vereinigten Staaten sowie des Nahen Ostens überein, dass
ein Krieg gegen den Irak in der gegenwärtigen Situation nicht
den Anforderungen entsprechen, die katholische Lehre für
die Rechtfertigung des Einsatzes von militärische Gewalt
vorsehe. "Wir fordern gemeinsam den Irak auf, sich der letzten
Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen anzupassen",
heißt es gleichsam in der Verlautbarung.
Im Namen aller Bischöfe von Malaysia, Singapur und Brunei
erklärt der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof
Anthony Soter Fernandez: "Wir appellieren an die Bischofskonferenzen
der ganzen Welt, alle beteiligten Parteien zur Achtung der Prinzipien
des internationalen Rechts aufzufordern. Gemeinsam wenden wir
uns auch an alle Menschen guten Willens mit der Bitte um ihr Gebet
dafür, dass alle sich darum bemühen, dass die Mission
der Vereinten Nationen nicht das Vorspiel zum Krieg sondern ein
Weg zum Frieden und zur Gerechtigkeit sein möge". (Fidesdienst,
24/1/2003)
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