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Vatikanstadt (Fidesdienst) - "Wenn wir uns eine Zukunft
wünschen, die des Menschen würdig ist, dann dürfen
wir die Familie nicht vernachlässigen. Wir müssen uns
über die Auswirkungen klar sein, die der aus den demographischen
Erhebungen hervorgehende Verfall der Familien mit sich bringt",
so der Vorsitzende des Päpstlichen Rates für die Familie,
Kardinal Lopez Trujillo, in einem Interview mit dem Fidesdienst.
"Anhand der heutigen Daten und deren Entwicklung im Laufe
der letzten Jahre, ist der Mythos von der Überbevölkerung
ist zusammengebrochen! Nach früheren Hochrechnungen hätten
im Jahr 2025 auf der Welt ungefähr 11 Milliarden Menschen
leben sollen. Heute liegt diese Zahl bei etwa 6 Milliarden. Weshalb
heutige Hochrechnungen anders lauten: voraussichtlich wird die
Zahl bei knapp 8,5 Milliarden liegen. Und im Jahr 2050 werden
nach Angaben bekannter Experten auf der genauen Welt nicht einmal
9 Milliarden Menschen Leben! Deshalb wird es keinen quantitativen
sondern vielmehr qualitativen Problemen geben. Die Ressourcen
werden durch Umweltschutz und entsprechendes Verhalten wachsen
und auch die Solidarität zwischen armen und reichen Völkern
wird zunehmen. Der Papst spricht von einer Globalisierung
der Solidarität'. Reiche Länder dürfen sich nicht
in ihrem Egoismus und ihrer Gleichgültigkeit verschließen
und damit einen gesellschaftlichen Darwinismus' praktizieren,
bei dem nur der Stärkere oder Reichere überlebt".
(S.L.) (Fidesdienst, 23/1/2003)
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