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Vatikanstadt (Fidesdienst) -Bei der Generalaudienz am Mittwoch,
den 22. Januar, sprach der Papst über die Ökumenischen
Gebetswoche für die Einheit der Christen und sagte wörtlich:
"Die Einheit und Einzigkeit der Kirche Jesu Christi sind
in der Geschichte den Schwächen und Zweifeln der Glieder
des Gottesvolkes ausgesetzt. Diese Einheit gleicht einem "Schatz,
den wir in zerbrechlichen Gefäßen tragen" (2 Kor
4, 7). Nur zu oft hat menschlicher Eigensinn in die Entzweiung
geführt. Die Spaltungen unter den Christen sind eine offene
Wunde am Leib Christi. In der Gebetswoche für die Einheit
der Christen sind wir erneut eingeladen, die bestehenden Trennungen
durch die Kraft des beharrlichen Gebetes überwinden zu helfen.
Die Sehnsucht nach der sichtbaren Einheit der Kirche darf im Alltag
der Christen nicht geringer werden. Diesem hohen Ziel fühlt
sich der Bischof von Rom als "immerwährendes, sichtbares
Prinzip und Fundament für die Einheit" (LG 23) besonders
verpflichtet.". An die deutschsprachigen Pilger wandte er
sich mit folgenden Worten: "Mit einem frohen Gruß heiße
ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache
willkommen. Dankt Gott für die Früchte einer erneuerten
Gemeinschaft unter den Christen! Bittet den Herrn, daß er
in allen Gläubigen die Liebe zur Einheit in der Wahrheit
vertiefe! Dabei führe euch der Heilige Geist!" Der
Wortlaut der Ansprache zur Generalaudienz ist in den verschiedenen
Sprachen zugänglich unter www.fides.org (Fidesdienst
23/1/2003)
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