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Abidjan (Fidesdienst) - Sechs Kapuzinermönche aus der Ordensgemeinschaft
von Zouhan-Haounien, in den von den Rebellen besetzten westlichen
Landesteilen, befinden sich nicht in Geiselhaft, wie aus verschiedenen
Meldungen hervorgegangen war. "Es handelt sich weder um Entführung,
noch um Geiselnahme oder um Haft", erklärt Pater Eugenio
Bollati, Oberer der Mailänder Ordensprovinz der Kapuziner,
der die Mission in Cote d'Ivoire unterstellt ist, im Gespräch
mit dem Fidesdienst. "Die Situation ist gewiss schwierig
und nicht einfach und die Verbindung zu unseren Mitbrüdern
in letzter Zeit etwas unregelmäßig, doch ich kann versichern,
dass mir aus Abidjan bestätigt wurde, dass unsere Mitbrüder
von den Rebellen mit Respekt behandelt oder fast sogar beschützt
werden." Die Kapuzinermönche sind die einzigen Ordensleute,
die sich noch in der Region aufhalten: das Kinderkrankenhaus ihrer
Mission verfügt über 100 Betten. Während in Paris
derzeit Friedensgespräche stattfinden, scheint die Spannung
in Cote d'Ivoire nach jüngsten Verstößen gegen
das Waffenstillstandabkommen durch Rebellengruppen wieder zu wachsen.
(S.L.) (Fidesdienst, 21/1/2003)
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