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Rom (Fidesdienst) - Die italienische Abteilung der Franzsikanischen
Gemeinschaft (OFS)veröffentlichte vor kurzem ein Dokument
mit dem Titel "Frieden in der Wahrheit". In ihrem Papier
erneuern die Mitglieder ihr Engagement für den Frieden: am
24. Januar werden sie am Tag des Fastens und des Betens im Gedenken
an das Weltgebetstreffen in Assisi im Januar 2002 teilnehmen;
am 16. Februar werden sie sich gemeinsam mit den Mitgliedern der
Franziskanischen Jugendbewegung an einer Friedensinitiative auf
den Plätzen der italienischen Städte beteiligen. "Wir
werden uns weiterhin an alle Menschen guten willens und an die
Verantwortlichen der Länder wenden und sie darum bitten,
ihr Möglichstes zu tun, damit friedliche Lösungen für
internationale Spannungen gefunden werden können", heißt
es in dem Dokument.
"Eine neue Weltordnung und neue Entwicklungsstrategien, die
eine Begegnung wischen der östlichen und der westlichen Welt
ermöglichen wird es nur geben können, wenn dabei die
Menschenrechte und Grundrechte berücksichtigt werden. Es
müssen dabei auch die vielen Kulturen unseres Planeten respektiert
werden, die nicht einfach einander gleichgemacht werden dürfen",
so die Franziskanische Gemeinschaft weiter. "Zur Überwindung
von Missverständnissen und Hass gibt es für uns nur
einen Weg, nämlich der Aufbau von dauerhaften Beziehungen
und Bündnissen, die auf möglichen gemeinsamen Interessen
gründen und nicht auf der Vorherrschaft der einen über
die anderen, wie dies zunehmend im Bereich der Wirtschaft geschieht.
Deshalb halten wir es auch für ungerechtfertigt, wenn man
die Beziehungen zwischen den Völkern nur aufgrund der Kriterien
des Stärkeren regeln will".
"Wir schließen uns dem Heiligen Vaters an", heißt
es abschließend, "der uns darum bittet, das Rosenkranzgebet
in einen Lebensplan umzuwandeln. Den nur die Hoffnung, die vom
Gott des Friedens kommt, wird den Menschen die Vorstellung vom
Frieden zurückgeben und ihn in allen Teilen der Erde möglich
machen!" (P.A.) (Fidesdienst, 21/1/2003)
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