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Bangui (Fidesdienst) - Wie örtliche Quellen gegenüber
dem Fidesdienst berichten erhielten die 25 Missionare die im Norden
der Zentralafrikanischen Republik im Zusammenhang mit den Gefechten
zwischen Rebellen und Regierungseinheiten an der Weiterreise behindert
worden waren, nun die Genehmigung zur Weiterreise in den Tschad.
"Die Missionare sind bereits aus Sarh nach Ndjamena, der
Hauptstadt des Tschads, abgereist. Die Situation war für
sie unerträglich geworden, ihre Gesundheit war gefährdet.
Drei Kapuzinermönche haben jedoch auf die Weiterreise verzichtet:
Sie wollen ihre Mission auch in der angespannten Lage fortführen.
Das Gebiet befindet sich weiterhin in den Händen der Rebellen,
die ihre Plünderungen fortsetzen und dabei weder Missionsstationen
noch Pfarreien oder Krankenhäuser verschonen. Die Missionen
wurden ihrer wenigen Besitztümer beraubt, angefangen von
den Möbeln bis hin zu den Fahrzeugen".
"Im Norden haben die Gefechte nie aufgehört", so
die Fidesquellen. "Positiv ist, dass der Vorsitzende der
Zentralafrikanischen Bischofskonferenz, Bischof Paulin Pomodimo,
seine Mittlertätigkeit fortsetzt. Doch es wird noch einige
Zeit dauern, bis eine Lösung gefunden wird."
Zum Ausbruch der Krise war es in Zentralafrika am 25. Oktober,
nach einem vom ehemaligen Generalstabsführer der Streitkräfte,
Francois Bozizé, durchgeführten gescheiterten Staatsstreich
gekommen. Seine aus dem Tschad kommenden Soldaten waren von den
Regierungstruppen mit Unterstützung von libyschen Einheiten
aufgehalten worden. Die Aufständischen (darunter auch viele
Söldner aus dem Tschad und aus dem Sudan) konnten jedoch
weite Gebiete im Nordosten des Landes besetzen. Hier rekrutieren
sie auch ihre Kämpfer, wobei es sich oft um junge Männer
oder Kinder handelt. (L.M.) (Fidesdienst 17/1/2003)
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