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Rom (Fidesdienst) - Vor kurzem gingen die Feiern zum Gedenken
an den 100. Geburtstag von Josemaria Escriva zu Ende. Der Gründer
der Personalprälatur Opus Die wurde am 9. Januar in Barbastro
(Spanien) geboren und starb am 26. Juni 1975 in Rom. Anlässlich
seiner Heiligsprechung am 6. Oktober letzten Jahres rief das Veranstaltungskomitee
die Spendenaktion "Harambe 2002" ins Leben: mit den
im Solidaritätsfonds eingegangenen Spendengeldern sollen
Projekte im Erziehungs- und Bildungswesen in Afrika finanziell
unterstützt werden. Der Fidesdienst sprach mit der Koordinatorin
der Spendenaktion Linda Corbi über die ersten Ergebnisse
der Spendensammlung:
Welche Ergebnisse konnte die Spendenaktion erzielen?
Viele Menschen sind unserem Spendenaufruf nachgekommen. Bei der
offiziellen Vorstellung des Projekts am Abend des 4. Oktober waren
viele Anwesenden von den Worten des afrikanischen Arztes Leon
Tshilolo aus der Demokratischen Republik Kongo beeindruckt, der
sagte "Wir Afrikaner werden unsere Krankenhäuser selbst
bauen". An vielen Orten in Afrika findet die Entwicklung
bereits nach dem Prinzip der Selbsthilfe statt und Harambee 2002
will in diesem Bereich Unterstützung und Zusammenarbeit anbieten.
Wir möchten dabei helfen, dass dieses alltägliche Engagement
wirkkräftig sein kann. Dabei versuchen wir umzusetzen, was
Josemaria Escriva uns gelehrt hat: er selbst war hat Ausbilder
ausgebildet, deswegen will das Projekt Harambee 2002 schwerpunktmäßig
das Erziehungswesen als Schlüssel zur Entwicklung fördern.
Datum der Spendenaktion war der 6. Oktober, der Tag der Heiligsprechung
von Josemaria Escriva. Wie geht es weiter?
Wir sind erst am Anfang. Einerseits gehen weiterhin Spenden von
Menschen ein, die das Projekt Harambee 2002 unterstützen
wollen und vielleicht am 6. Oktober nicht selbst in Rom sein konnten.
Viele anderen schreiben uns, dass ihren Umschlag in Rom aus "Zeitmangel"
nicht abgeben konnten und holen dies nun nach. Andererseits gehen
auch zahlreiche Finanzierungsanfragen für Projekte in verschiedenen
afrikanischen Ländern bei uns ein.
Wieviel konnte bisher gesammelt werden?
Bis zum 15. November waren 450.000 zusammengekommen. Bereits einen
Monat später waren wir bei 550.000 Euro. Informationen zur
Spendenaktion findet man unter www.harambee2002.org auch online.
Auf der Website werden die Zahlen ständig aktualisiert, damit
alle Spender die Entwicklung der Projekte, die finanziell unterstützt
werden sollen verfolgen können. Wir wollten auf der Website
mit verschiedenen Erfahrungsberichten auch die Bedeutung der Aktion
Harambee 2002 deutlich machen: damit wird erkenntlich, dass die
Schenkenden auch beschenkt werden.
Es gibt also noch weitere Projekte?
Wir haben Vorschläge aus verschiedenen afrikanischen Ländern:
Mosambik, Sudan, Demokratische Republik Kongo, Nigeria, Cote d'Ivoire,
Togo
Sie werden alle von Sachverständigen überprüft
werden. Eine Jury wird denn eine Liste der im Laufe des Jahre
2003 zu finanzierenden Projekte erstellen. Auf der Website finden
sich hierzu detaillierte technische Angaben. (Fidesdienst 15/1/2003)
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