|
Vatikanstadt (Fidesdienst) - Bei der Generalaudienz am 15. Januar
erläuterte Papst Johannes Paul II. den Psalm 119 und sagte
wörtlich: "Im Gebet vollzieht sich unsere Treue zu Gott
und seinen Geboten: "Erhöre mich, Herr, ich rufe von
ganzem Herzen; deine Gesetze will ich halten" (Ps 119, 145).
Die Psalmen lehren uns: Gottes Wort und die Antwort des Menschen
gehören zusammen. Das Gebet ist ein Dialog mit Gott, der
unser ganzes Leben umfassen und prägen muss.
Noch ehe der Tag anhebt, weiß sich der Glaubende der Weisung
Gottes bedürftig: "Schon beim Morgengrauen komme ich
und flehe; ich warte auf dein Wort" (Ps 119, 147). Der Beter
ordnet seine Gedanken auf den Willen Gottes hin. Sein Vertrauen
ist unerschütterlich: "Du bist nahe, Herr, und alle
deine Gebote sind Wahrheit!" (Ps 119, 151)." An die
deutschsprachigen Pilger wandte er sich mit folgenden Worten:
"Von Herzen begrüße ich die Pilger und Besucher
aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Verbindet euch
im Gebet an jedem Tag eures Lebens mit Gott, der in Jesus Christus
das endgültige Wort des Heils zu uns Menschen gesprochen
hat! Die Gnade Gottes, dessen Treue niemals endet, begleite euch
alle!" (Fidesdienst 15/1/2003)
|