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Lezhë (Fidesdienst) - "Euer apostolisches Wirken findet
in einem Umfeld statt, das sich von jenem der Urkirche nicht sehr
unterscheidet
Ihr stoßt auf eine Realität, die
jener, mit der Petrus, und Paulus, Barnabas und Thimoteus zu tun
hatten, ähnelt. Und doch wurden diese Männer, die so
zerbrechlich und empfindlich waren wie wir, dank des Meisters
aus Nazareth, bevorzugte Zeugen seines Lebens, lebendiges Gedenken
seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung." Im
Rahmen seiner letzten Begegnung im Verlauf seines Besuchs in Albanian
(8. bis 12. November) begegnete der Kardinal Priestern und Ordenleuten
der beiden Diözesen Lezhë und Rrëshen, an die sich
der Kardinal mit Worten der Wertschätzung, des Dankes und
der Ermutigung wandte. "Ich war Zeuge eures unermüdlichen
Pastoralamtes und der schwierigen Bedingungen, unter denen ihr
eure Missionstätigkeit ausübt", so der Kardinal,
der in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der "Askese und
der Ausbildung als Bezugspunkte und Beziehung zu jener Lebensquelle
die Christus selbst darstellt" betonte. Den Priestern empfahl
Kardinal Sepe "das priesterliche Leben freudig zu leben"
damit die Lebendigkeit der christlichen Gemeinden erhalten bleibe:
"Der Glaube einer Kirche ist gewiss ein Geschenk, für
das wir unserem Herrn danken müssen, doch es ist auch eine
Aufgabe, eine Pflicht und ein Erbe, das in unsere Hände gelegt
wurde, damit wir es bewahren, schützen und erneuern".
Priestern und Ordensleuten empfahl der Kardinal abschließend
die Einleitung einer wirkkräftigen Berufungspastoral; die
Förderung der Beteiligung der Laien an der Missionstätigkeit;
die Beseitigung jener Dinge aus der eigenen Kultur, die nicht
mit dem Evangelium übereinstimmen. "Das Ergebnis wird
Frieden sein", bekräftigte Kardinal Sepe. Der
vollständige Wortlaut der Ansprache von Kardinal Sepe und
Hintergrundinformationen zu Albanien sind zugänglich unter
www.fides.org. (S.L.) (Fidesdienst, 12/11/2002)
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