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Vau-Dejes (Fidesdienst) - Mit einem beherzten Appell "zur
Wiederaufnahme des Weges der Mission an Qualität und Quantität"
wandte sich Crescenzio Kardinal Sepe in seiner Predigt zum Gottesdienst
in Vau-Dejes in der Diözese Sapë, wo der Klerus größtenteils
aus Missionaren besteht, am Nachmittag des 10. Dezember an die
Anwesenden. "Eure Diözese hat eine lange Geschichte,
doch sie musste auch viele Wirren durchstehen. Viele fragen sich:
Wer wird uns aus der so eben zu Ende gegangenen Hölle herausholen?
Die Antwort lautet: Christus, der immer bei euch geblieben ist.
Er war bei euch in den dunklen Jahren der Katakomben und er ist
heute bei euch, er wird bei euch sein bis zum Ende der Welt."
Der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung
der Völker ermutigte die Gläubigen auch zur Überwindung
der Schwierigkeiten, die den Missionarischen Eifer bremsen und
zur Unterstützung der Missionare durch das Gebet und die
menschliche Zuneigung. "Eure Diözese bedarf einer intensiven
und engmaschigen Evangelisierung, die den Menschen dabei hilft
einen Glauben wieder zu finden, der bisher mehr durch das Martyrium
als durch das Wort verkündet wurde. Diese Arbeit muss bald
und gut getan werden: die christliche Zukunft von Sapë wird
davon abhängen". Bei der Evangelisierungstätigkeit
müsse den Jugendlichen ein besonderes Augenmerk gewidmet
werden, "da sie sich von zahlreichen Idolen angezogen fühlen,
die vor allem durch ausländische Medien verbreitet werden
und die sie mit illusorischen Formen des Glücks täuschen
".
Abschließend würdigte der Kardinal das "außergewöhnliche
Werk, das die Laiengläubigen bisher geleistet haben",
die an den Brennpunkten der Mission tätig sind und deshalb
einer "besonderen Ausbildung" bedürfen. Zuletzt
forderte der Kardinal auch zu einer intensiven Berufungspastoral
auf. Der
vollständige Wortlaut der Predigt von Kardinal Sepe und Hintergrundinformationen
zu Albanien sind zugänglich unter www.fides.org. (S.L.)
(Fidesdienst, 11/11/2002)
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