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Pult-Bajezë (Fidesdienst) - "Der Herr Jesus wiederholt
immer wieder: Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich
euch'. Deshalb geht und gebt allen, denen ihr auf eurem Weg begegnet
das Geschenk der Frohbotschaft und das Erbe aller Völker
weiter", mit diesen Worten wandte sich Crescenzio Kardinal
Sepe heute morgen an die "Schwestern und Brüder in Pult
Bajezë". "Viele, streben nach dem Sturz des Kommunismus
nach ungebremstem und seelenlosem Wohlstand, wobei ihre Wünsche
oft enttäuscht werden". Auf diesem Gebiet versuche sich
die Kirche "durch Werke der Solidarität" zu engagieren,
damit "in den Armen die besondere Gegenwart des Herrn erleuchten
möge". Weiter erläuterte der Kardinalpräfekt:
"Während die Kirche versucht die Menschenwürde
und die Verbesserung der Lebensbedingungen zu predigen, bekräftigt
sie auch, dass diese Ziele in Übereinstimmung mit jenen Werten,
die der Herr seinen Jüngern anvertraut hat, erreicht werden
sollen." Sodann wies Kardinal Sepe auf jene Bereiche hin,
die eines besonderen Augenmerks bedürfen, nämlich das
Familienleben und die sozialen Beziehungen. Die Familie bedürfe
"einer soliden und regelmäßigen Katechese"
und soziale Beziehungen sollten sich am Evangelium inspirieren
und auf Liebe, Gerechtigkeit und Vergebung gründen. "Die
Vergebung ist unter menschlichen Gesichtspunkten schwierig und
gewagt", so der Kardinal, "doch sie ist notwendig, wenn
wir der Lehre unseres Göttlichen Schöpfers treu bleiben
wollen". Der
vollständige Wortlaut der Predigt von Kardinal Sepe ist zugänglich
und Hintergrundinformationen zu Albanien sind zugänglich
unter www.fides.org. (S.L.) (Fidesdienst 11/11/2002)
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