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Vatikanstadt (Fidesdienst) - "Zu Beginn des dritten Jahrtausends
konnte die Familie der Nationen die Geburt der Demokratischen
Republik Timo feiern, deren Volk und deren Verantwortliche fest
entschlossen sind ein von Hass und von der Unfähigkeit den
Entschluss, dass Menschen Timoresen und größtenteils
timoresische Katholiken sein zu wollen, zu verstehen zerstörtes
Land wieder aufzubauen", bekräftigte Papst Johannes
Paul II, bei der Audienz für die Bischöfe aus Osttimor
am 28. Oktober anlässlich deren ad limina-Besuch. "Helft
euren Gemeinden, wo dies möglich ist, ihre normalen Lebensrhythmus
und ihr christliches Zeugnis wieder aufzunehmen", empfahl
der Papst den Bischöfen und bat auch um das Vergeben für
all jene, die "vielleicht einer Illusion nachgebend, gezwungen
oder überzeugt wurden
Trauer und Waisen zu säen.
Wahrscheinlich wussten sie nicht dass sie sich selbst umbringen
indem sie andere töten". Der Heilige Vater betonte auch
die Notwendigkeit einer "vollständigen Katechese zu
den Wahrheiten des Glaubens und deren konkrete Auswirkungen auf
das Leben" mit einem besonderen Augenmerk für die Familienpastoral
und den Schutz des Lebens. Die Kirche fordere von ihren Gläubigen
außerdem die "mutige und intellektuell kreative Präsenz
im Bereich der Kultur, des Schulwesens, der Universität,
der Wissenschaft und der
Kunst. In dieser Zeit des Neubeginns im Leben von Osttimor könne
die Kirche viel leisten, wenn es um "eine angemessen Ausbildung
von zukünftigen Animatoren und Führungskräften
in der Wirtschaft und der Politik des Landes gehen". Der
vollständige Wortlaut der Ansprache des Heiligen Vaters ist
in Italienisch
und Portugiesisch
zugänglich unter www.fides.org. (S.L.) (Fidesdienst 6/11/2002)
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